Mobilität Audi startet eigenes Auto-Abo-Angebot

Autor: Christoph Seyerlein

Angekündigt war es schon länger, nun steigt Audi ins Geschäft mit Auto-Abos ein. Erster Markt ist Deutschland. Wir haben uns angeschaut, wie sich das Angebot der Ingolstädter zum Start gestaltet.

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Audi erweitert sein Mobilitätsangebot Audi on demand nun auch um Abo-Modelle.
Audi erweitert sein Mobilitätsangebot Audi on demand nun auch um Abo-Modelle.
(Bild: Audi)

Audi baut seine Mobilitätsplattform Audi on demand aus. Ab sofort gibt es einige Neuwagen der Marke in Deutschland auch im Abo, wie die Ingolstädter am Dienstag bekannt gaben. Nach und nach will die VW-Tochter ihr Angebot nun ausbauen. Großes Potenzial sieht Audi dabei vor allem in den größten deutschen Städten und Ballungsgebieten. In weiteren europäischen Märkten will Audi mit seinem Abo-Angebot ebenfalls noch in diesem Jahr starten.

Folgende Audi-Fahrzeuge gibt es nun im Abo:

Bei den Preisen untermauert Audi damit seinen Premium-Anspruch. Zum Vergleich: Auf einer anderen Abo-Plattform wird der Audi Q5 beispielsweise zu Preisen ab 495 Euro pro Monat angeboten.

Laufzeit: Vier bis zwölf Monate

Bislang gab es bei Audi on demand als Rent-Option lediglich die Kurzzeitmiete bis zu 28 Tage. Ein Abo können Kunden nun für einen Zeitraum von vier bis zwölf Monaten buchen. Im Preis enthalten sind Kosten für Versicherung, Steuern, Wartung oder auch GEZ-Gebühren. Wählen können Interessenten neben dem Nutzungszeitraum beispielsweise, wie viele Kilometer inkludiert sein sollen. Den Fahrzeugstandort müssen Kunden beim Abo-Abschluss nicht beachten. Audi verspricht eine deutschlandweite Auslieferung. Dafür werden allerdings 190 Euro extra fällig.

Mit den Ingolstädtern ist der Wettbewerb im Abo-Geschäft um einen Anbieter reicher. Auf Herstellerseite sind beispielsweise bereits Volvo oder PSA aktiv. Daneben gibt es einige Unternehmen, die sich voll auf Abo-Angebote fokussiert haben. Beispiele dafür sind etwa Vive la Car, All-in-one-Cars, Faaren oder Like-2-drive. Auch manche Hersteller setzen auf Kooperationen mit Anbietern, beispielsweise Renault (Vive la Car) oder Seat (Fleetpool).

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 Christoph Seyerlein

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Fachredakteur Next Mobility