Flottenmanagement ZF-Tochter „Car eWallet“: Neuer Name, neue Funktionen

Redakteur: Sven Prawitz

Die ZF-Tochter Car E-Wallet tritt nun unter dem Markennamen „iomoto“ auf. Das Start-up bietet mittlerweile mehr als eine App für digitales Bezahlen.

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Das ZF-Tochterunternehmen Car E-Wallet nennt sich nun Iomoto, weil es mehr anbieten möchte als elektronisches Bezahlen. Zum Beispiel das Steuern von Parken und Reinigen des Lkws.
Das ZF-Tochterunternehmen Car E-Wallet nennt sich nun Iomoto, weil es mehr anbieten möchte als elektronisches Bezahlen. Zum Beispiel das Steuern von Parken und Reinigen des Lkws.
(Bild: ZF)

ZF Car E-Wallet tritt künftig unter dem Markennamen Iomoto auf. Das Tochterunternehmen des Automobilzulieferers ZF entwickelt eine Software, die Telematikdaten von Lkws direkt mit Transaktionsdaten von Dienstleistungen wie Tanken, Parken oder der Lkw-Wäsche verknüpft. Das Steuern und Überwachen dieser Dienste soll direkt in die digitalen Abläufe eines Flottenmanagers integriert werden können.

Die ursprünglich mit IBM und UBS als Bezahl-App mit Blockchain-Technik entwickelte Software wurde Mitte 2018 als eigenständiges Unternehmen ausgegründet. Das Berliner Start-up hat die Funktionen mittlerweile weiterentwickelt: Es gehe nicht mehr darum, Tankkarten in Form von Apps zu digitalisieren, heißt es aus dem Unternehmen. Vielmehr gehe es darum, die Silostrukturen der verschiedenen Akteure wie beispielsweise Tankstellen und Telematik-Systeme zu überbrücken.

„Wir bieten keine Wallet“ an

„Flotten-Lkw sind rollende Datenpakete. Diese Daten verbinden wir mit Service-Daten und schaffen so Anwendungen, die dem Fuhrpark-Verantwortlichen neue Steuerungstools bieten sowie Zeit und Geld sparen“, erläutert CEO Thorsten Weber das B2B-Geschäftsmodell. Weil die Technik weit über das Bezahlen hinaus funktioniert, sei ein anderer Markenname nötig geworden. „Wir bieten keine Wallet mit entsprechenden Funktionen“, sagt Paul Seelmeyer, Chief Sales Officer.

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