Testphase Wiener Verkehrsbetriebe planen Pakettransport durch Fahrgäste

Quelle: dpa

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Um Emissionen einzusparen und das Verkehrsaufkommen in der Stadt zu verringern, sollen Straßenbahn-Fahrgäste in Wien in einer Testphase Pakete transportieren. Die konkrete Ausarbeitung erfolgt nun im Rahmen des Projektes „Öffi-Packerl“.

Pakettransport in den Öffentlichen Verkehrsmitteln: Ab 2024 soll die Testphase des Projektes namens „Öffi-Packerl“ starten.
Pakettransport in den Öffentlichen Verkehrsmitteln: Ab 2024 soll die Testphase des Projektes namens „Öffi-Packerl“ starten.
(Bild: Wiener Linien / Thomas Topf)

Pakete sollen in Wien künftig auch mit der Straßenbahn zugestellt werden. In einer Testphase werden Passagiere voraussichtlich ab 2024 freiwillig als Transporteure kleinere Sendungen mitnehmen und bei Paketstationen abgeben können. Das teilte das an der Planung beteiligte Forschungsinstitut Fraunhofer Austria am Donnerstag mit.

Mit dem Projekt wollen die städtischen Wiener Linien und die Österreichischen Post Verkehrsemissionen verringern. In einer Online-Umfrage unter rund 6.000 Menschen hätten sich rund zwei Drittel grundsätzlich bereit gezeigt, Pakete in öffentlichen Verkehrsmitteln mitzunehmen, sagte Matthias Hayek von Fraunhofer Austria, das ein Teil der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft ist.

In welcher Form die Fahrgäste für ihre Dienste entschädigt werden, und wie viele Pakete auf diese Weise transportiert werden könnten, müsse noch definiert werden, sagte Hayek der Deutschen Presse-Agentur. Laut der Wirtschaftskammer wurden voriges Jahr in Wien täglich 350.000 Pakete zugestellt.

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