Alternative Antriebe Toyota und Scania testen 300-kW-Brennstoffzellensystem für den Schwerlastverkehr

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

Toyota und Scania haben eine Kooperation im Bereich Wasserstoff-Brennstoffzellen geschlossen. Im Rahmen der Partnerschaft wollen die Japaner ihr neues Brennstoffzellensystem für 40 Schwerlastfahrzeuge liefern.

Auf der IAA Transportation 2026 stellte Toyota im Miniaturformat seine H2-Partnerschaften mit Scania und Iveco dar.(Bild:  Stefanie Eckardt)
Auf der IAA Transportation 2026 stellte Toyota im Miniaturformat seine H2-Partnerschaften mit Scania und Iveco dar.
(Bild: Stefanie Eckardt)

Innerhalb seines 2011 gegründeten „Pilot Partner“-Programms erhält Nutzfahrzeughersteller Scania Toyotas neues 300-kW-Brennstoffzellensystem, dass sich dank kompakter Bauweise insbesondere für den Schwerlastverkehr eignet. Voraussichtlich im ersten Quartal 2027 sollen die ersten Lkw mit dem neuen System in Betrieb genommen werden. 40 Fahrzeuge sollen insgesamt damit ausgestattet werden.

Erkenntnisse über Leistung, Betriebseffizienz und TCO gewinnen

Nutzfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb können für die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs eine wichtige Rolle spielen. Kein Wunder, denn sie können in puncto Reichweite mit ihren dieselbetriebenen Pendants mithalten, lassen sich schnell betanken und sind wie gesagt klimafreundlich. Im Vergleich zu einem batteriebetriebenen Lkw haben sie ein geringeres Gewicht, denn die Tanks sind im Vergleich zur Batterie leichter und Flottenunternehmen verlieren keine wertvolle Arbeitszeit durch Standzeiten zum Laden.

Vor allem die diesjährige IAA Transportation zeigt, dass Brennstoffzellenanwendungen im Schwerlastbereich gefragt sind. Von der neuen Partnerschaft versprechen sich Scania und Toyota praktische Erkenntnisse über Leistung, Betriebseffizienz und Gesamtbetriebskosten für anspruchsvolle Langstrecken- und Hochauslastungstransporte.

Toyotas neues Brennstoffzellensystem ist mit 300 kW für hohe Kilometerleistungen und starke Beanspruchungen im schweren Güterverkehr ausgelegt. So sollen rund 900 km mit einer Tankfüllung möglich sein. Zudem sollen 25.000 Betriebsstunden nach Herstelleraussagen machbar sein, was der Haltbarkeit klassischer Dieselmotoren im Fernverkehr nahekommt. (se)

(ID:50954462)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung