Fahrzeugvernetzung Stellantis setzt auf Snapdragon Digital Chassis von Qualcomm

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Stellantis und Qualcomm Technologies bauen ihre bisherige Kooperation aus. Der Autobauer setzt im Rahmen dessen auf die Snapdragon Digital Chassis SoCs des Halbleiterherstellers.

Stellantis und Qualcomm weiten ihre Partnerschaft über Cockpit und Konnektivität hinaus aus, um mit der Snapdragon Ride Pilot-Technologie Funktionen für ADAS und das automatisierte Fahren voranzutreiben. (Bild:  Qualcomm | Stellantis)
Stellantis und Qualcomm weiten ihre Partnerschaft über Cockpit und Konnektivität hinaus aus, um mit der Snapdragon Ride Pilot-Technologie Funktionen für ADAS und das automatisierte Fahren voranzutreiben.
(Bild: Qualcomm | Stellantis)

Die erweiterte Zusammenarbeit integriert Lösungen des Snapdragon Digital Chassis in STLA Brain, mit dem Ziel, die Leistung des Cockpits, der Konnektivität und der Fahrerassistenzsysteme (ADAS) zu verbessern. Durch die SoCs verspricht man sich, die Markteinführungszeit zu verkürzen, kontinuierliche Funktions-Upgrades zu ermöglichen und das Fahrerlebnis verbessern.

Neue ADAS-Funktionen

Darüber hinaus umfasst die Vereinbarung die Snapdragon Ride Pilot ADAS-Plattform. Das anpassungsfähige ADAS-System kann von aktiven Sicherheits- und Regulierungsfunktionen bis hin zur Freisprechautonomie der Stufe 2+ und darüber hinaus skaliert werden und ermöglicht ADAS-Funktionen in Millionen von Fahrzeugen von Stellantis.

Aufbauend auf der Kooperation in den Bereichen Cockpit und Konnektivität unterstützt die erweiterte Zusammenarbeit eine größere Rechenleistung und KI-gesteuerte Funktionen im Fahrzeugportfolio des Autobauers.

Stellantis-Tochter soll Teil von Qualcomm werden

Im Rahmen dieser vertieften Zusammenarbeit haben beide Unternehmen eine unverbindliche Absichtserklärung unterzeichnet, wonach Stellantis-Tochter aiMotive, die sich mit automatisiertem Fahren und Simulation beschäftigt Teil von Qualcomm werden soll. Allerdings unter bestimmten Bedingungen.

Das unverbindliche Memorandum of Understanding bildet den Rahmen für die Zusammenarbeit in den Bereichen Technologieentwicklung, Lizenzierung und Implementierung. Jedes Unternehmen behält sich die Flexibilität vor, weitere Kooperationen im Softwarebereich einzugehen. Der endgültige Umfang sowie die Konditionen bleiben späteren Vereinbarungen zwischen den Parteien vorbehalten.

Die Transaktion unterliegt den üblichen Bedingungen, einschließlich einer Due-Diligence-Prüfung, der Aushandlung verbindlicher Vereinbarungen sowie etwaiger erforderlicher behördlicher Genehmigungen. (se)

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