Mikromobilität Spin entwickelt ferngesteuerte E-Scooter

Redakteur: Lena Straßberger

Der E-Scooter-Anbieter Spin und Tortoise entwickeln fernsteuerbare Roller. Diese könnten dann vom Betreiber umgeparkt oder zu Kunden gebracht werden.

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Spin arbeitet mit dem Software-Unternehmen Tortoise an ferngesteuerten E-Scooters.
Spin arbeitet mit dem Software-Unternehmen Tortoise an ferngesteuerten E-Scooters.
(Bild: Spin)

Spin und das Softwareunternehmen Tortoise wollen noch dieses Jahr fernsteuerbare E-Scooter einsetzen. Die Roller sollen aus der Ferne zum Beispiel an geeigneten Stellen geparkt werden, um Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer nicht zu beeinträchtigen.

Das Betriebspersonal könne den Roller bei einer niedrigen Geschwindigkeit von maximal 5 km/h per Fernbedienung neu positionieren, wenn er beispielsweise den Gehweg blockiert. Ein ferngesteuertes Umstellen kann außerdem erfolgen, wenn der E-Scooter an einer Stelle abgestellt wurde, an der eine weitere Nutzung unwahrscheinlich ist. Im Jahresverlauf hat Spin überdies vor, eine In-App-Funktion anzubieten, mit der Kunden einen E-Scooter im Voraus oder in Echtzeit anfordern können. Das Betriebspersonal leite dann den S-200 aus der Ferne an den gewünschten Ort.

Pilotphase in den USA

Die erste S-200-Flotte mit dieser Funktion werde in diesem Frühjahr in Boise, Idaho (USA) pilotweise in Betrieb genommen. Die Stadt erhält bis zu 300 Exemplare des E-Scooters. Die Technik wird dreirädrigen E-Scooters auf den Markt kommen. Im Laufe des nächsten Jahres werde Spin den Einsatz der Technik in nordamerikanischen und europäischen Städten prüfen.

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