Autonomes Fahren Projekt zu Roboterflotte in Frankfurt gestartet

Quelle: Pressemitteilung

Die Partner des Projekts „Campus Free City“ wollen die Probleme im innerstädtischen Verkehr genauer untersuchen. Dafür soll an der Entwicklung autonomer Roboterfahrzeuge geforscht werden.

Firmen zum Thema

Die zwei „EDAG City Bots“ werden im Rahmen des Projekts vernetzt und für den Verkehr weiter entwickelt.
Die zwei „EDAG City Bots“ werden im Rahmen des Projekts vernetzt und für den Verkehr weiter entwickelt.
(Bild: EDAG Engineering)

In Frankfurt am Main ist ein neues Projekt zur städtischen Mobilität gestartet: Das vom Bundesverkehrsministerium geförderte Projekt „Campus Free City“ soll an der Entwicklung einer vernetzten, autonom fahrenden Roboterflotte für einen Praxiseinsatz in einer Realumgebung forschen, wie der Entwicklungsdienstleister Edag Engineering in einer Pressemitteilung am Mittwoch berichtet.

Das Projekt soll außerdem die Herausforderungen und Lösungsansätze für die innerstädtischen Verkehrsprobleme untersuchen. Dafür werden zwei intelligente, modulare Roboterfahrzeuge – die „Edag City Bots“ – zur Fahrgastbeförderung und zum Gütertransport entwickelt und im Labor implementiert, betrieben und analysiert. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um zwei wechselbare Transport- und Beförderungsmodule.

Als Grundlage für das Projekt diente das im Jahr 2019 von Edag vorgelegte City Bot Mobilitätskonzept. Ein Jahr später stellte das Unternehmen dann den ersten vollautomatisierten KI-Technologieträgers vor, wie CEO Cosimo De Carlo berichtet. Mit dem neuen Projekt werden Themen erforscht, die für zukünftige Mobilitäts- und Logistiksysteme relevant sind, unter anderem vernetzte, automatisierte Fahrfunktionen, Vernetzung und Datenaustausch oder Mensch-Maschine-Kommunikation.

Millionen-Förderung durch BMVI

Das Projekt soll bis Mai 2024 laufen und wird vom BMVI mit etwa 11 Millionen Euro im Rahmen des Aktionsplans „Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Mobilität“ gefördert. Das Mobilitätsunternehmen House of Logistics and Mobility (HOLM) übernimmt dabei als Konsortialführer das übergeordnete Projektmanagement.

Neben HOLM und EDAG Engineering zählen zu den Projektpartnern Eintracht Tech, T-Systems International, Compredict, Dekra Automobil, die Hochschule Fulda sowie die Technische Universität Darmstadt.

(ID:47841852)