Kommunen im Mobilitätscheck Mobilitätsranking: Münster macht nicht nur die Radler glücklich

Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Svenja Gelowicz

Münster gilt als eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands. Aber auch andere Verkehrsteilnehmer kommen auf ihre Kosten, wie eine Umfrage des ADAC ergibt.

Firmen zum Thema

Der ADAC hat das Mobilitätsangebot verschiedener Städte untersucht.
Der ADAC hat das Mobilitätsangebot verschiedener Städte untersucht.
(Bild: SP-X)

Münster bietet Bürgern und Besuchern das beste Mobilitätsangebot. In einer Untersuchung des ADAC landete die westfälische Studentenstadt auf Rang 1 unter 29 untersuchten mittelgroßen Kommunen. Nicht nur Fahrradfahrer fühlen sich einer Befragung zufolge dort wohl, auch Fußgänger sowie ÖPNV- und Pkw-Nutzer. Auf den folgenden Plätzen des Rankings landeten Rostock und Oldenburg.

In allen untersuchten Städten sind Fußgänger und ÖPNV-Nutzer am glücklichsten mit ihrer persönlichen Verkehrssituation, Radfahrer etwas weniger zufrieden, Autofahrer am wenigsten. Auffällig ist dem ADAC zufolge die negative Beurteilung des Verhaltens von Radfahrern durch Fußgänger und Autofahrer. Auch in Gegenrichtung gibt es Probleme: Radfahrer beschweren sich über Autofahrer, Autofahrer üben Kritik an anderen Autofahrern.

Ranglisten-Schlusslicht: Mönchengladbach

Am unteren Ende der Zufriedenheits-Rangliste findet sich Mönchengladbach, mit deutlichem Abstand zu Krefeld und Wuppertal. Aber auch in diesen Kommunen überwiegt die Zufriedenheit mit der persönlichen Mobilität, alle drei erhalten in der Bewertung noch einen positiven Index-Wert. In Mönchengladbach kommt dabei jedoch auf jeden zufriedenen Verkehrsteilnehmer nahezu ein unzufriedener.

(ID:47107171)