Studie Kunden wollen Ladesäulenausbau in der Breite

Autor: Jens Rehberg

Ein wichtiger Treiber für den weiteren Markterfolg von E-Autos ist die Entwicklung der Ladeinfrastruktur. Im Gegensatz zum Staat setzen die Autokäufer hierbei keine besonderen Schwerpunkte.

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Ladepunkt von RWE an einem Berliner Straßenrand.
Ladepunkt von RWE an einem Berliner Straßenrand.
(Bild: DSC00501 Berlin / Wolfgang Jung / CC BY 2.0)

Getrieben durch Zuschüsse hätten 67 Prozent der Autokäufer auch zu Hause gerne eine Lademöglichkeit – zum Vergrößern bitte klicken.
Getrieben durch Zuschüsse hätten 67 Prozent der Autokäufer auch zu Hause gerne eine Lademöglichkeit – zum Vergrößern bitte klicken.
(Bild: Puls)

Während die Politik den Ausbau von Ladestationen vor allem an Autobahnen in den Fokus nimmt, haben Autokäufer im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Autostrom keine eindeutigen Prioritäten. Am häufigsten nennen sie Parkhäuser und Tiefgaragen, Tankstellen und Raststätten. Dann folgen das eigene Zuhause, Supermärkte und der Arbeitsplatz, den noch 63 Prozent der Befragten als Standort für Ladesäulen präferieren. Das geht aus aktuellen Zahlen des Nürnberger Marktforschungsinstitutes Puls hervor.

Puls befragt im Rahmen einer repräsentativen Studie regelmäßig über 1.000 Autofahrer, die in den nächsten sechs Monaten den Kauf eines Fahrzeugs planen oder diesen in den vergangenen 12 Monaten getätigt haben.

Den jüngsten Zahlen nach folgen als favorisierte Ladepunkt-Standorte Hotels, Flughäfen und Bahnhöfe. Auch Autohäuser, Restaurants und Sportplätze beziehungsweise Fitnessstudios wurden genannt sowie Fußballstadien und Eventlocations.

Laut Puls-Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner sollte der staatlich forcierte Ausbau der Ladeinfrastruktur daher so vielschichtig wie möglich erfolgen und sich nicht zu sehr auf Autobahn-Raststätten konzentrieren.

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