Elektro-Leichtfahrzeug Isetta-Klon Evetta ist ab 22. Juli vorbestellbar

Von Andreas Wehner

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Der Leichtfahrzeugspezialist Electric Brand will im kommenden Jahr mit der Produktion seines Retro-Elektroautos Evetta starten. In Kürze sind Vorbestellungen möglich.

Die Evetta soll etwa 16.000 Euro kosten.
Die Evetta soll etwa 16.000 Euro kosten.
(Bild: Theodor Barth )

Interessenten können das Retro-Elektroauto Evetta ab 22.Juli online vorbestellen. Wie der Hersteller des Isetta-Klons, das Itzehoer Unternehmen Electric Brands, mitteilte, sollen die ersten Autos aber erst 2023 an die Kunden ausgeliefert werden. Die Evetta war ursprünglich vom Fahrzeughersteller Artega unter dem Namen Karolino und später Karo entwickelt worden. Als Artega in Schieflage geriet, übernahm Electric Brands im Frühjahr das Unternehmen und entwickelte das Fahrzeug weiter.

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Die Evetta steht nach Herstellerangaben kurz vor der Produktionsreife und soll in Göttingen entstehen. Neben der Basisversion des Zweisitzers will Electric-Brand ein Cabrio und sogar eine Cargo-Variante bauen.

Die Evetta 2,48 Meter lang und 1,50 Meter breit. So soll sie auch quer einparken können. Der Hersteller verspricht eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern und eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Das Basismodell soll 16.000 Euro kosten, die Cabrio-Variante etwa 5.000 Euro mehr. Die Frachtvariante wird preislich dazwischen angesiedelt sein.

Neben der Evetta bietet ein anderer Hersteller ein ähnliches Fahrzeug an. Der Microlino soll noch in diesem Jahr starten. Beider Fahrzeuge haben eine gemeinsame Geschichte. Sie begann 2015 mit der Entwicklung des Microlino durch das Schweizer Unternehmen Micro Mobility. Der Microlino sollte ursprünglich 2018 auf die Straße kommen und beim italienischen Auftragsfertiger TMI gebaut werden. TMI wurde schließlich von Artega übernommen, Artega wurde neuer Partner von Micro Mobility.

Die beiden Unternehmen überwarfen sich, woraufhin Artega ein eigenes, sehr ähnliches Fahrzeug namens Karolino vorstellte. Dem folgte ein Rechtsstreit, der zunächst verhinderte, dass eines der Autos auf den Markt kam. Dieser wurde Ende 2019 außergerichtlich beigelegt. Artega benannte seine Variante in Karo um. Den Microlino baut Micro Mobility nun gemeinsam mit der italienischen Firma Cecomp.

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