Bidirektionales Laden Hyundai bündelt V2X-Dienste unter Marke AllDayEnergy

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

Unter AllDayEnergy vereint Hyundai die weltweiten V2X-Aktivitäten der Gruppe. Die Südkoreaner bündelt im Rahmen dessen die Dienste „Smart Charging“, „Vehicle-to-Grid“ und „Vehicle-to-Home“.

Im zweiten Halbjahr 2026 will Hyundai mit der Einführung von AllDayEnergy in Großbritannien über die Kia-App starten.(Bild:  Hyundai)
Im zweiten Halbjahr 2026 will Hyundai mit der Einführung von AllDayEnergy in Großbritannien über die Kia-App starten.
(Bild: Hyundai)

Der Dienst wird zunächst das intelligente V1G-Laden abdecken, bevor Vehicle-to-Grid (V2G) und Vehicle-to-Home (V2H) folgen. Die Hyundai Gruppe wird im zweiten Halbjahr dieses Jahres mit der Einführung von AllDayEnergy in Großbritannien über die Kia-App beginnen, wobei eine Ausweitung auf Europa, die USA und Korea geplant ist.

Die V2X-Technologie ermöglicht einen bidirektionalen Energiefluss zwischen einem Elektrofahrzeug und dem Stromnetz. Das bedeutet, dass ein Stromer als mobiles Energiespeichersystem fungieren kann, anstatt beim Laden lediglich Strom zu verbrauchen. Anwender können ihre Fahrzeuge zu Zeiten mit niedrigeren Strompreisen aufladen und die gespeicherte Energie später nutzen oder bei Bedarf an ein externes System abgeben. Je nach Markt und Art der Dienstleistung kann das dabei helfen, Ladekosten zu steuern, den Energiebedarf des Haushalts zu decken und an Programmen von Energieunternehmen teilzunehmen.

Was läuft unter AllDayEnergy zusammen?

AllDayEnergy wird nachfolgende Energiediensten bündeln:

  • V1G: Passt den Zeitpunkt des Ladevorgangs von Fahrzeugen an Echtzeit-Strompreise, Netzbedingungen und Kundenpräferenzen an.
  • V2G: Ermöglicht es, dass eine E-Auto-Batterie bei Bedarf Energie ins Netz zurückspeist.
  • V2H: Ermöglicht es, dass die in einer E-Auto-Batterie gespeicherte Energie den Strombedarf des Haushalts deckt, einschließlich Notstromversorgung bei Stromausfällen.

Hyundai hat bereits in mehreren Regionen diverse V2X-Dienste entwickelt und betrieben. In Korea führt man in der Sonderverwaltungsprovinz Jeju ein Pilotprojekt zur V2G-Technologie durch. In den USA wurden V2H-Dienste eingeführt, die Haushalte bei Ereignissen wie großen Waldbränden mit Notstrom versorgen. In den Niederlanden hat das Unternehmen V2G- und Smart-Charging-Dienste eingeführt, die das Laden von Fahrzeugen entsprechend den dynamischen Strompreisen optimieren. (se)

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