Autonomes Fahren „Haben die Technologie, haben die Kunden“: 47 Millionen Dollar für Fahrzeugsoftware-Start-up

Redakteur: Svenja Gelowicz

Oxbotica will autonomes Fahren auf die Straße bringen und hat dafür frisches Geld bekommen. Gründer Paul Newman gibt sich selbstbewusst: „Wir haben eine Vision, wir haben die Technologie, wir haben das Team.“

Oxbotica will eine Softwareplattform für autonome Fahrfunktionen in den Markt bringen.
Oxbotica will eine Softwareplattform für autonome Fahrfunktionen in den Markt bringen.
(Bild: Oxbotica)

Das britische Start-up Oxbotica erhält eine ordentliche Geldspritze für die Entwicklung von automatisierten Fahrfunktionen. In einer Finanzierungsrunde hat das Software-Unternehmen 47 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das hat Oxbotica vergangene Woche verkündet. Das meiste Geld kommt dabei vom Ölkonzern BP.

Mit dem Geld will das junge Unternehmen seine Entwicklungsarbeit beschleunigen. Oxbotica will eine Softwareplattform für autonome Fahrfunktionen in den Markt bringen. Bevor die Software für autonomes Fahren in Städten zum Einsatz kommen soll, fokussiert sich das Start-up auf industrielle Anwendungen, heißt es.

Oxbotica-CTO: Vision, Technologie, Kunden

Oxbotica wurde 2014 aus der Universität Oxford von den beiden Professoren Paul Newman und Ingmar Posner ausgegründet. Newman, der auch die Funktion des CTO besetzt, sagt selbstbewusst: „Wir haben eine Vision, wir haben die Technologie, wir haben das Team, wir sehen die Märkte und wir haben die Kunden.“

Die Plattform von Oxbotica richtet sich Mobilitätsbetreiber, Integratoren und Fahrzeughersteller. Nach eigenen Angaben ist sie unabhängig von der Hardware und für viele Fahrzeugtypen einsetzbar. Kunden könnten sie als kompletten Stack oder als einzelne Komponenten nutzen.

(ID:47061084)