42 Wolfsburg Google steigt bei VW-Programmierschule ein

Autor / Redakteur: dpa/AFX / Lena Sattler

Die Programmierschule „42 Wolfsburg“ bekommt prominente Unterstützung: Der Suchmaschinenriese Google mischt künftig mit.

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Max Senges: „Mit Google haben wir neben Volkswagen einen Partner gefunden, mit dem wir uns optimistisch und lösungsorientiert für ein nachhaltiges Wirtschaftssystem einsetzen.“
Max Senges: „Mit Google haben wir neben Volkswagen einen Partner gefunden, mit dem wir uns optimistisch und lösungsorientiert für ein nachhaltiges Wirtschaftssystem einsetzen.“
(Bild: Philippe Couette/42 Heilbronn)

Google und die maßgeblich von Volkswagen getragene Programmierschule „42 Wolfsburg“ haben eine Partnerschaft vereinbart, um die Aus- und Weiterbildung im Softwarebereich in Deutschland gemeinsam voranzutreiben. Das teilte der Trägerverein der Schule am Mittwoch (28. April) in Wolfsburg mit. In der Kooperation soll das Studienangebot in den Gebieten automobile Software-Anwendungen, Cloud Computing und Nachhaltigkeit ausgebaut werden.

„42 Wolfsburg“ gegen Fachkräfte-Mangel

Das Engagement bei „42 Wolfsburg“ ist bei Volkswagen ein Teil der Bemühungen, dem Mangel an Experten entgegenzuwirken. Nach Berechnungen des Digitalverbandes Bitkom ist der Bedarf an ausgebildeten IT-Fachkräften in Deutschland unvermindert hoch. Auch in der Pandemie sind über 86.000 Stellen unbesetzt. Künftig sollen an der „42 Wolfsburg“ hochrangige Experten von Google auftreten. Den Anfang machte Vint Cerf, einer der Erfinder des Internet.

Die Programmierschule am VW-Stammsitz setzt das vom französischen Unternehmer Xavier Niel entwickelte Konzept „42“ einer privaten, gemeinnützigen und gebührenfreien IT-Schule um. Weltweit arbeiten 33 weitere Ausbildungsstätten in 20 Ländern nach diesem Lernkonzept, darunter eine Schule in Heilbronn. Der Name „42“ ist eine Hommage an das Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“ des britischen Autors Douglas Adams. Die Zahl beantwortet dort die Frage nach dem Sinn des Lebens.

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