Forschungsprojekt FAU plant Teststrecke für induktives Laden von E-Fahrzeugen

Von Lena Sattler

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Die Universität FAU arbeitet mit verschiedenen Partnern an einer Technologie, mit der unter anderem Autos während der Fahrt mit Strom versorgt werden können. Hierfür soll auf einer Autobahn eine Teststrecke entstehen.

Bis 2025 soll in Bayern in die erste Testrecke für eine elektrifizierte Straße entstehen.
Bis 2025 soll in Bayern in die erste Testrecke für eine elektrifizierte Straße entstehen.
(Bild: Electreon)

E-Autos während der Fahrt laden – das soll mit elektrifizierten Straßen möglich werden. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat dazu das Projekt „Empower“ gestartet, mit dem Ziel, die Technologie in Serie zu bringen. Wie die Universität in einer Pressemeldung am Montag berichtete, können sie Autofahrer ab Mitte 2025 auf einer Teststrecke ausprobieren.

Elektrifizierte Straßen sollen die Fahrzeuge beim Befahren und Parken induktiv und somit kabellos aufladen. Spulen im Straßenbelag erzeugen ein Magnetfeld: Fährt oder parkt ein Auto auf der Straße, induziert dieses Magnetfeld eine Spannung in der im Fahrzeug verbauten Gegenspule, so die FAU. Anders als bei elektrifizierten Straßen mit Oberleitungen sollen sowohl Nutzfahrzeuge als auch Pkw über die induktive Ladetechnologie mit Strom versorgt werden.

Teststrecke auf Autobahn

Die Partner des Projekts wollen die kabellose Electric-Road-System-Technologie (ERS) von Electreon auf einem ein Kilometer langen Abschnitt auf einer Autobahn in Nordbayern einbauen. „Bei vergleichbaren Tests wurden bisher bis zu 70 kW Leistung übertragen“, so Alexander Kühl vom Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) an der FAU.

Der Lehrstuhl arbeitet mit Via IMC, der Autobahn GmbH, Electreon, Risomat sowie der TH Nürnberg zusammen. Insgesamt seien Investitionen von rund acht Millionen Euro eingeplant. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des Programms „Elektro-Mobil“ gefördert.

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