Vorschlag von Grünen-Politiker Elon Musk soll E-Transporterbauer Streetscooter kaufen

Autor: Svenja Gelowicz

Streetscooter sei eine „Perle“ und „würde die Modellpalette von Tesla sinnvoll ergänzen“, sagt ein deutscher Politiker. Für das Transporterunternehmen wäre eine solche Übernahme zumindest das Ende einer langen Hängepartie.

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Streetscooter sucht einen Käufer – ein Politiker hat eine Idee.
Streetscooter sucht einen Käufer – ein Politiker hat eine Idee.
(Bild: Streetscooter)

Der kalifornische E-Autobauer Tesla hat sein Portemonnaie bereits geöffnet, um zwei deutsche Zulieferer zu kaufen. Warum also nicht auch das unter Druck geratene Unternehmen Streetscooter? Das hält zumindest der Grünen-Politiker Oliver Krischer für einen guten Vorschlag und hat sich deshalb in einem offenen Brief an Tesla-Chef Elon Musk gerichtet.

Das Fahrzeug sei bei den Kunden beliebt und die Auftragsbücher nicht leer, so Krischer: „Ich würde mich freuen, wenn Sie die Übernahme der Firma Streetscooter und damit auch innovativer elektrischer Transporter prüfen. In diesem Segment gibt es wenig Konkurrenz und gute Wachstumsperspektiven.“ Streetscooter sei eine „Perle“ und „würde die Modellpalette von Tesla sinnvoll ergänzen“, schreibt der Poltiker weiter.

Streetscooter sucht Käufer

Der Hersteller von E-Transportern, mittlerweile im Besitz der Deutschen Post, wurde eins als Vorzeige-Start-up gefeiert und ist dann in schwieriges Fahrwasser geraten. Das zehn Jahre alte Unternehmen aus Aachen sucht bereits seit zwei Jahren einen Käufer. Im März verkündete der Streetscooter- Mitgründer und E-Auto-Pionier Günter Schuh, das Unternehmen bei passenden Konditionen zurückkaufen zu wollen. Zugleich erhob er schwere Vorwürfe gegen die Deutsche Post, sie hätten das Projekt nicht innovativ genug und zu langsam vorangetrieben.

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Redakteurin im Ressort Management