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Easymile-Shuttle: Betrieb ohne Sicherheitsfahrer in Norddeutschland

Autor / Redakteur: Svenja Gelowicz / Lena Bromberger

Deutschland erreicht einen weiteren großen Schritt beim Fahren ohne Fahrer. Der Shuttle-Bauer Easymile betreibt nun auf einem Gewerbepark in Schleswig-Holstein einen vollautomatisierten Fahrdienst – ohne Sicherheitsfahrer.

Das Shuttle, das übrigens kein Lenkrad besitzt, kommt bei allen Gästen gut an.
Das Shuttle, das übrigens kein Lenkrad besitzt, kommt bei allen Gästen gut an.
(Bild: EasyMile)

Der französische Spezialist für automatisierte Shuttles Easymile lässt in Schleswig-Holstein vollautomatisierte Fahrzeuge auf einem geschlossen Areal fahren. Im Gewerbepark namens „GreenTec-Campus“ fährt der autonome Shuttle „Emil“ und transportiert Beschäftigte und Besucher über das Areal. Dabei außergewöhnlich: Im Shuttle befindet sich kein Sicherheitsfahrer.

Seit gut zwei Jahren fährt Emil bereits über den Campus, im letzten halben Jahr begannen die Vorbereitungen für den fahrerlosen Level-4-Betrieb in Absprache mit Projektpartnern. „Wir achten sehr darauf, hoch innovativ zu sein, aber auch nachhaltig und grün in unserem ‘Green Valley’ Schleswig-Holstein. Daher sind wir stolz, dass wir diesen Meilenstein in den Norden holen konnten,“ sagt Marten Jensen, Managing Director des GreenTec-Campus.

Der Campus beherbergt insgesamt 30 Firmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien. Dort soll das Shuttle auf einer 2,5 km langen Strecke fahren und Fahrgäste über vier Haltestellen und mit einer Höchstgeschwindigkeit von 15 Stundenkilometern über das weitläufige Gelände befördern. Seit seinem ersten Einsatz 2018 hat Emil 5.500 Kilometer zurückgelegt.

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Über den Autor

 Svenja Gelowicz

Svenja Gelowicz

Redakteurin Wirtschaft und Mobilität