Mikromobilität E-Scooter-Ärger in Köln: Voi führt freiwilligen Alkohol- und Drogentest ein

Autor / Redakteur: sp-x/cs / Christoph Seyerlein

In Köln ist es zuletzt vermehrt zu Unfällen mit E-Scootern mit teils alkoholisierten Fahrern gekommen. In der Domstadt wächst der Unmut über die Roller. Mit Voi will ein Verleiher nun gegensteuern.

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Um E-Scooter gab es in Köln zuletzt jede Menge Diskussionen.
Um E-Scooter gab es in Köln zuletzt jede Menge Diskussionen.
(Bild: Voi)

Steigende Unfallzahlen mit teils alkoholisierten Fahrern, Hunderte Roller im Rhein – um E-Scooter ist in Köln zuletzt eine hitzige Diskussion entbrannt. Mancher Lokalpolitiker forderte bereits ein generelles Verbot, Oberbürgermeisterin Henrieke Rieker brachte zumindest ein Nachtfahrverbot ins Gespräch.

E-Scooter-Anbieter warnten hingegen vor „politischen Schnellschüssen“. Mit Voi ergreift ein Verleiher nun in der Domstadt weitere Maßnahmen. Um Risikofahrer von Anmietungen abzuhalten, werden die Schweden einen Reaktionstest einführen.

Beispiel eines Reaktionstests von Voi.
Beispiel eines Reaktionstests von Voi.
(Bild: Voi)

Wird in den Nachtstunden ein Roller per App angemietet, wird mit Hilfe der Abfrage haptischer Reaktionszeiten ein Kontrollwert erzeugt. Erfüllt der Nutzer die Kriterien nicht, weist ihn die App auf die Gefahren der Rollernutzung unter Einfluss von Alkohol und Drogen hin.

Fahren darf man trotzdem

Mit dem Roller darf er dennoch fahren. Erste Erfahrungen in München zeigen jedoch, dass mit dem Test 20 Prozent der Nutzer auf eine Fahrt verzichten.

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