Radverkehr E-Bike-Fahrer sollten bei Helmen auf besondere Norm achten

Quelle: dpa

Vor allem auf dem E-Bike drängen Experten zum Tragen eines Helms. Dabei gibt es Modelle, die eine bessere Schutzwirkung haben sollen als normale Fahrradhelme.

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Bike-Helm der Norm NTA 8776 von Pearl Izumi.
Bike-Helm der Norm NTA 8776 von Pearl Izumi.
(Bild: Pearl Izumi)

Wer auf dem E-Bike einen Helm tragen will, sollte beim Kauf auf die Norm „NTA 8776“ achten. Das empfiehlt die Aktion „Das sichere Haus“ (DSH). Solche Modelle schützen demnach speziell die Schläfen und den Nacken stärker als ein normaler Fahrradhelm.

Besagte Norm gilt in den Niederlanden für motorunterstützte Räder mit bis zu 45 km/h, sogenannte S-Pedelecs. Solche Helme würden aber auch in Deutschland angeboten. Die hiesige Norm für Fahrradhelme prüfe nur eine Aufschlaggeschwindigkeit von 19,5 Stundenkilometern, so die DSH.

Auf unmotorisierten Fahrrädern und Pedelecs, die bis Tempo 25 beim Treten unterstützen (umgangssprachlich: E-Bikes), gibt es in Deutschland keine Pflicht zum Tragen eines Helmes. Für die auch versicherungspflichtigen S-Pedelecs bis 45 km/h ist er indes Pflicht.

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