Gesponsert

Mobilität der Zukunft Daten sind die neue Dimension der Mobilität

Keine Staus, keine Parkplatzsuche, kein Verkehrslärm. Stattdessen Komfort, Sicherheit und saubere Luft in unseren Städten. Eine Vision in weiter Ferne? Keineswegs - dank der digitalen Transformation.

Gesponsert von

Beim vernetzten Fahren kommuniziert das Fahrzeug mit seiner Umwelt. Dabei entstehen riesige Mengen an Daten, die es zu integrieren und analysieren gilt, um Mehrwerte zu erzielen.
Beim vernetzten Fahren kommuniziert das Fahrzeug mit seiner Umwelt. Dabei entstehen riesige Mengen an Daten, die es zu integrieren und analysieren gilt, um Mehrwerte zu erzielen.
(Bild: Fujitsu)

Mobilitätskonzepte der Zukunft sind vielversprechend: Sie sollen dafür sorgen, dass Bürger*innen schnell, sicher, bequem und kostengünstig mit dem Verkehrsmittel ihrer Wahl von A nach B gelangen. Dabei sind diese nachhaltig und ökologisch wertvoll für den Menschen: Sie verursachen, wenn überhaupt, nur einen sehr geringen CO2-Ausstoß sowie minimale Lärmemissionen. In der idealen Mobilitätswelt gibt es keine Staus, immer verfügbare Parkplätze, keine Verspätungen von Bussen und Bahnen (die zur Freude der Fahrgäste in einem bedarfsabhängigen Takt fahren), und (fast) keine Unfälle. Moderne Mobilitäts- und Verkehrskonzepte tragen erheblich dazu bei, dass unsere Städte wieder lebenswerter werden und auch die ländlichen Regionen besser untereinander und mit urbanen Zentren vernetzt sind. Der Nutzen für den Menschen und die Umwelt steht dabei im Vordergrund. Die gute Nachricht: Die Umsetzung ist bereits in vollem Gange.

Digitale Transformation der Mobilität – was bedeutet das konkret?

Mobilität der Zukunft ist ein Vorhaben, das Automobilhersteller, Städte und Kommunen, Energieversorger, kommunale Versorgungsunternehmen, Technologie- und Serviceanbieter und die Bürger*innen in vertrauensvoller Zusammenarbeit gemeinsam gestalten.
Mobilität der Zukunft ist ein Vorhaben, das Automobilhersteller, Städte und Kommunen, Energieversorger, kommunale Versorgungsunternehmen, Technologie- und Serviceanbieter und die Bürger*innen in vertrauensvoller Zusammenarbeit gemeinsam gestalten.
(Bild: Fujitsu)

Digitale Daten halten als „neue Dimension“ Einzug in die Mobilität. Fahrzeuge werden zu Computern auf Rädern, die mit ihrer Umwelt kommunizieren. Sie tauschen sich zum Beispiel mit Verkehrsleitsystemen aus, die Ampelsteuerungen nicht zeitlich, sondern nach tatsächlichem Verkehrsaufkommen takten und so den Verkehr am Fließen halten – möglich durch den Datenaustausch zwischen Fahrzeugen und Internet-of-Things-Sensornetzwerken im öffentlichen Verkehrsraum. Fahrzeuge empfangen darüber hinaus Daten von intelligenten Parking Services, die Menschen bei der oft langwierigen täglichen Parkplatzsuche entlasten, welche nebenbei bemerkt eine wesentliche Ursache für die Umweltverschmutzung in Städten ist. Ein weiteres Beispiel sind innovative, datenbasierte Abrechnungsmodelle, die auf der tatsächlichen Nutzung der Straßeninfrastruktur basieren – Pay-as-you-drive sozusagen. Digitale Dienste zeigen Fahrer*innen unterwegs nicht nur, wann sie die nächste Ladesäule oder Tankstelle ansteuern müssen, sondern auch, wo sich diese befindet. Ähnliches gilt für die Suche nach Geschäften, Hotels, Restaurants, Kultureinrichtungen etc. Vorteile hat die vernetzte Mobilität auch bei Unfällen oder Pannen: Fahrzeugsensoren können in Echtzeit nicht nur präzise GPS-Koordinaten an ein Unfallerkennungssystem übersenden, sondern auch wichtige Parameter wie Aufpralldaten übertragen. Rettungskräfte kommen so nicht nur schneller zur Unfallstelle, sondern können sich optimal auf den Einsatz vorbereiten. Dank moderner vernetzter Fahrzeuge können Fahrzeughersteller zusätzliche flexible Mobilitätsservices anbieten und sich damit einen Teil ihrer Zukunft sichern: Sie unterhalten Car-Sharing-Angebote, betreiben autonome Kleinbusse, bieten attraktive nutzungsanhängige Preismodelle, zudem Fahrspaß und Convenience auf Zeit – nämlich immer dann, wenn Menschen mobil sein müssen oder wollen. Ob die neuen und innovativen Mobilitätsangebote genutzt werden, hängt natürlich auch von der Benutzererfahrung ab: Wie leicht sind die Services zugänglich, welchen Komfort bieten sie?

Innovationen gelingen nur mit Kooperation und Vertrauen

Die zuvor skizzierten innovativen digitalen Mobilitätsdienste und -angebote basieren auf dem Produzieren, Austauschen und Nutzen von riesigen Mengen an Daten und einer dafür geeigneten, durchgängigen digitalen Infrastruktur. Sie muss in der Lage sein, die enorm großen Datenmengen in Echtzeit zu verarbeiten, und dabei gleichzeitig Datenschutz und -sicherheit gewährleisten. Damit das gelingt, müssen zwei Prämissen erfüllt sein:

1. Alle Akteure des Ökosystems ziehen an einem Strang und arbeiten auf Basis von gemeinsamen Standards und Zielen, zum Beispiel den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen: Fahrzeughersteller, Verkehrsbetriebe des ÖPNV, kommunale Versorgungsunternehmen wie Stadtreinigungen und Energieversorger, Städte und Kommunen, Mobilitätsdienstleister, Händler, Versicherungen, Entertainmentanbieter, Informationsdienstleister, Hotels und Restaurants, Plattformanbieter, Tankstellen, Technologie- und Serviceanbieter und letztlich natürlich die Nutzer*innen.

2. Die Akteure haben einen Technologie- und Servicepartner, der in der Lage ist, komplexe Infrastrukturen zu verstehen, technisch zu bauen und zu betreiben. Er muss sich zudem in IT-Sicherheit, Datenanalyse und -visualisierung, Echtzeit-Monitoring, dem Internet of Things und weiteren Kernbereichen der Digitalisierung bestens auskennen. Dazu bedarf es viel Erfahrung und eines sektorübergreifenden Know-hows – beides bringt Fujitsu unter anderem aus vielen Projekten in Asien und Japan mit. Viele asiatische Länder haben einen höheren Reifegrad bei der Digitalisierung – nicht nur im Bereich der Mobilität. Connected Services sind eine Antwort auf die Mobilität von morgen:

Um die Zukunft zu gestalten, müssen wir das Heute besser verstehen

Um innovative Verkehrsmodelle der Zukunft zu entwickeln, müssen die Akteure im Ökosystem zunächst den heutigen Verkehr besser verstehen. Dazu brauchen sie reale Daten aus verschiedenen Welten – etwa aus Fahrzeugen, städtischen Quellen und Betrieben ─ und sehr leistungsfähige Analyse-, Simulations- und Visualisierungswerkzeuge. In einem digitalen Zwilling als Daten-Abbild der Realität können Verkehrsplaner*innen zum Beispiel Muster im Verkehr erkennen, Veränderungen simulieren und Auswirkungen kalkulieren. Eine datengestützte Mobilitätsplanung lässt sich exakt an das tatsächliche Mobilitätsbedürfnis der Menschen und die aktuelle Nachfrage anpassen – und berücksichtigt dabei auch Auflagen wie die Nachhaltigkeitsziele der Städte. Vorhandene Mobilitätsressourcen lassen sich dank realer Daten effizienter nutzen. Der Komfort wird gesteigert, die Sicherheit erhöht. Statt gegeneinander zu arbeiten, müssen alle Akteure den Weg der Mobilität der Zukunft jedoch gemeinsam gehen und voneinander lernen. Dann schließen sich Mobilität, Lebensqualität und Nachhaltigkeit in Zukunft nicht mehr aus.

Steffi Brauer | LinkedIn
Steffi Brauer ist Head of Smart City, Central Europe, Fujitsu

Bildquelle: Fujitsu

Tobias Geber-Jauch | LinkedIn
Tobias Geber-Jauch ist Head of Connected Services, Manufacturing & Automotive, Central Europe, Fujitsu

Bildquelle: Fujitsu

Bildergalerie

(ID:47341258)