Mobiler Kollisionswarner Continental und Deutsche Telekom entwickeln Kollisionswarner für Radfahrer

Redakteur: Tanja Schmitt

Continental und die Deutsche Telekom entwickeln ein System, das ungeschützte Verkehrsteilnehmer vor Kollisionen warnt. Diese soll Unfälle zwischen Auto- und Radfahrer vermeiden.

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Continental und die Telekom entwickeln einen vernetzten Schutz für Radfahrer.
Continental und die Telekom entwickeln einen vernetzten Schutz für Radfahrer.
(Bild: Continental)

Continental und Deutsche Telekom wollen ein System entwickeln, das vor Kollisionen zwischen vernetzten Fahrzeugen und Radfahrern warnt – oder anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern wie Pedelec-, Scooterfahrern und Fußgängern. Die neue Software berechnet unter anderem den eingeschlagenen Weg des jeweiligen Autos und Fahrrads. Kreuzen sich beide, warnt das System per Mobilfunk die beiden Verkehrsteilnehmer in Echtzeit.

Das Auto übermittelt seine Position und Beschleunigungswerte per Mobilfunk in die Cloud. Der Radfahrer sendet diese Informationen via Smartphone oder vernetztem Fahrradcomputer ebenfalls in die Cloud. Dort werden die Wege der Verkehrsteilnehmer für die nächsten fünf Sekunden berechnet und bei drohender Kollision eine Warnung an das Auto und auf das Endgerät des Radfahrers gesendet. Erste Tests im Straßenverkehr waren laut Conti erfolgreich.

Damit die Information möglichst schnell beide Verkehrsteilnehmer erreicht, kommt der Cloud-Rechner im Mobilfunknetz zum Einsatz, der am dichtesten am Ort der möglichen Kollision liegt. Techniker sprechen von Multi-Access Edge Computing.

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