Mobilitätsplattform Chefwechsel bei Free Now

Free Now, die selbsternannte „Super-App für Mobilität“ in Europa, bekommt einen neuen CEO. Nach vier Jahren verabschiedet sich der bisherige Chef Marc Berg. Sein Nachfolger Thomas Zimmermann (Foto) kommt aus den eigenen Reihen. Was er sich in seiner neuen Rolle vornimmt.

Thomas Zimmermann steigt bei Free Now zum CEO auf.
Thomas Zimmermann steigt bei Free Now zum CEO auf.
(Bild: Free Now)

Thomas Zimmermann wird zum 1. April neuer CEO von Free Now. Wie das Unternehmen mitteilte, verlässt der bisherige Chef Marc Berg das Unternehmen nach vier Jahren aus persönlichen Gründen. Zimmermann rückt aus den eigenen Reihen auf: Seit 2018 war er Marketingchef der Hamburger Firma.

Als Ziel hat sich der neue Chef nach eigenen Angaben vorgenommen, den Weg von Berg fortzuführen. Free Now sei eines von wenigen Tech-Start-ups, das sich zu einem relevanten Akteur in Europa entwickelt habe. Er wolle das Unternehmen als führende Mobility-as-a-Service-Plattform Europas weiter etablieren, so Zimmermann weiter.

„Mit unserer App wollen wir uns ganz klar als Anbieter für nachhaltige, effiziente Mobilität in den europäischen Städten positionieren. Mit weiteren neuen, starken Partnern und zusätzlichen Mobilitätsoptionen werden wir unser Angebot noch attraktiver gestalten“, verspricht der künftige CEO.

Hinter Free Now stehen als Hauptinvestoren Mercedes und BMW. Beide Autobauer hatten sich 2019 zusammengetan, um ein Mobilitäts-Joint-Venture aufzubauen.

Über Free Now

Über Free Now kann man inzwischen in mehr als 170 Städten in 16 Ländern verschiedenste Mobilitätsdienstleistungen buchen, vom E-Scooter bis zum Mietwagen oder Carsharing-Auto. Die Plattform besitzt dabei selbst keines der Fahrzeuge, sondern arbeitet dabei mit zahlreichen Anbietern zusammen und vermittelt deren Flotten. Erst jüngst verkündete man eine Zusammenarbeit mit Sixt.

Nach eigenen Angaben nutzen aktuell rund 54 Millionen Menschen die App. Free Now beschäftigt 1.850 Mitarbeiter. Finanzielle Kennzahlen des Unternehmens sind kaum zu finden. Vor der Corona-Pandemie soll der Jahresumsatz etwa zwei Milliarden Euro betragen haben.

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