Kooperation BMW und Mistral AI verbessern KI in der Crash-Simulation

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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BMW und Mistral AI sind eine Kooperation eingegangen, um künstliche Intelligenz in der Crash-Simulation weiterzuentwickeln, wie beide Unternehmen bekanntgaben. Ziel ist es, Qualität, Genauigkeit und Geschwindigkeit komplexer Entwicklungsaufgaben zu verbessern.

BMW und Mistral AI wollen KI in der Crash-Simulation vorantreiben.(Bild:  BMW)
BMW und Mistral AI wollen KI in der Crash-Simulation vorantreiben.
(Bild: BMW)

Umfang und Komplexität der Crash-Simulation bei BMW verdeutlichen den Bedarf an anwendungsspezifischer künstlicher Intelligenz. Jede Woche führt der Automobilhersteller tausende virtuelle Crashsimulationen durch und erzeugt dabei große Mengen an Engineering-Daten. Über die Zeit ist so ein historischer Datensatz von mehr als einem Petabyte entstanden. Dieser enthält hochdetaillierte Informationen über Fahrzeugstrukturen und Materialverhalten und bildet eine einzigartige Grundlage für das Training eines industriellen KI-Modells.

Large Industry Models als technische Grundlage

Für die Skalierung setzen die Münchner auf Large Industry Models (LIM). Diese KI-Systeme werden auf branchenspezifischen Engineering- und Simulationsdaten aus Fahrzeugentwicklung und Sicherheitstests trainiert. Im Unterschied zu generischen KI-Systemen integrieren LIMs Domänenwissen direkt in das Modell. Dafür sind neben industriellen Daten auch tiefgehende Expertise sowie technische Umgebungen erforderlich, in denen KI‑Systeme direkt aus Entwicklungsprozessen lernen können.  (se)

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