Le Mans BMW M Concept Neue Klasse: Ausblick auf den elektrischen M3

Von Thomas Günnel 2 min Lesedauer

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BMW hat in Le Mans das M Concept Neue Klasse vorgestellt. Das Serienmodell soll im Jahr 2027 folgen.

BMW hat in Le Mans das M Concept Neue Klasse vorgestellt – ein Vorgängermodell des elektrisch angetriebenen M3.(Bild:  BMW)
BMW hat in Le Mans das M Concept Neue Klasse vorgestellt – ein Vorgängermodell des elektrisch angetriebenen M3.
(Bild: BMW)

BMW M hat das Concept Neue Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans vorgestellt. Die Studie gibt einen Ausblick auf die Designsprache der Marke und auf deren vollelektrische Modellgeneration. Charakteristisch sind kraftvolle Proportionen, weit ausgestellte Radhäuser, eine ausgeprägte Schulterpartie und eine aerodynamisch geformte Karosserie.

Zu den M-spezifischen Aerodynamikmaßnahmen zählen Aero-Außenspiegel in den BMW-M-Farben. Ein Luftauslass in der V-förmig gestalteten Fronthaube unterstützt das Kühlen des elektrischen Antriebs. Die Front prägen zudem eine nach vorn geneigte „Sharknose“ und eine neu entwickelte Lichtsignatur mit integrierter Niere.

Vier E-Motoren im Concept Neue Klasse

Technisch basiert das Concept Neue Klasse auf dem neuen BMW M E-Drive-Antriebssystem. Dieses kombiniert vier Elektromotoren mit der zentralen Steuerungssoftware „BMW M Dynamic Performance Control“. Die Software läuft auf einem zentralen Steuergerät und regelt Antrieb und Bremsanlage radindividuell.

Zum Antrieb gehören außerdem eine 800-Volt-Architektur und eine Hochvoltbatterie mit einem Energiegehalt von mehr als 100 Kilowattstunden. Eine M-spezifisch optimierte Variante der Rundzellen der sechsten Generation soll bei der Leistungsabgabe und beim Laden Vorteile haben. Offizielle Leistungsdaten hat BMW bislang nicht veröffentlicht. Das Serienmodell soll im Jahr 2027 auf den Markt kommen.

Designmerkmal „M Yellow Lights“

Erstmals setzt BMW M auf sogenannte „M Yellow Lights“ als Erkennungsmerkmal der Marke. Die gelben Leuchtelemente orientieren sich an GT-Rennfahrzeugen und am Rennwagen BMW M Hybrid V8. Ergänzt werden sie durch dreidimensionale „Track Lights“ in den äußeren Bereichen der Frontschürze.

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Die Frontschürze greift mit einem Stoßfänger im Trimaran-Stil Gestaltungselemente aus dem Segelsport auf. Die dreiteilige Architektur unterstützt den Frontsplitter. Am Heck finden sich die Track Lights erneut in Kombination mit einer Trimaran-Gestaltung. Ein freischwebender Diffusor und ein Ducktail-Spoiler sollen die aerodynamischen Eigenschaften verbessern und den Abtrieb an der Hinterachse erhöhen.

Naturfasern und neue Farbe

Im Exterieur und Interieur verwendet BMW Naturfaser-Materialien: unter anderem am Frontsplitter, im Luftauslass der Motorhaube und im Diffusor. Erstmals sind Naturfasern in die Dachgrafik mit M-Branding integriert. Die Studie trägt die neu entwickelte Lackierung Monza Red Metallic und verfügt über rot-blau codierte Zentralverschlussräder.

Im Innenraum sitzen Fahrerin und Passagiere auf neu entwickelten Schalensitzen mit Strukturelementen aus Naturfaser-Verbundwerkstoffen. Die zweifarbigen Sitzbezüge in Bathurst Blue und Berry Red bestehen aus Merinoleder. Rote Fünf-Punkt-Gurte ergänzen die Ausstattung.

Erstmals verwendet BMW M schwarzes Nubukleder für Lenkrad, Türverkleidungen und Überrollbügel. Das freischwebende Dashboard ist mit schwarzem Strickmaterial bezogen und verfügt über eine hinterleuchtete, M-spezifische Hexagon-Grafik. Rote Akzente an Gangwahlschalter, Schaltwippen und digitalen Anzeigen setzen zusätzliche Akzente.

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