Mobilität der Zukunft Bitkom-Befragung: Autonomes Fahren wird sich durchsetzen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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57 Prozent der Deutschen sind davon überzeugt, dass Verkehrsmittel wie Züge, Busse und auch Autos in 20 Jahren überwiegend autonom fahren werden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren.

Dem autonomen Fahren, ob bei Bahn, Bus oder Auto, gehört die Zukunft. Davon sind mehr als die Hälfte der Deutschen überzeugt, wie eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergab. (Bild:  frei lizensiert | Pixabay)
Dem autonomen Fahren, ob bei Bahn, Bus oder Auto, gehört die Zukunft. Davon sind mehr als die Hälfte der Deutschen überzeugt, wie eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom ergab.
(Bild: frei lizensiert | Pixabay)

Schnellere Taktung der U-Bahnen, optimierter Verkehrsfluss auf den Straßen, weniger Einschränkungen durch Streiks – die Autonomie im Straßenverkehr wird sich durchsetzen. So sind 57 Prozent der Deutschen davon überzeugt, dass Verkehrsmittel wie Züge, Busse oder Autos in 20 Jahren überwiegend autonom fahren werden. Diese Meinung zieht sich durch alle Altersklassen und wird auch von den Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren mehrheitlich geteilt. Unter den 16- bis 29-Jährigen gehen 63 Prozent von überwiegend autonomen Fahrzeugen in 20 Jahren aus, unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 61 Prozent. Unter den 50- bis 64-Jährigen sind es 51 Prozent, in der Altersgruppe ab 65 Jahren 55 Prozent. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Bitkom. „Trotz aller technischen Herausforderungen: Autonomem Fahren gehört die Zukunft. Autonome Fahrzeuge haben nicht nur eine hohe Verlässlichkeit, sie entlasten auch die Umwelt, führen zu mehr Fahrkomfort und mehr Sicherheit für die Insassen“, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Als zukünftiger Teil des Nah- und Fernverkehrs können autonome Verkehrsmittel außerdem den zunehmenden Mangel an Fahrerinnen und Fahrer abfedern und die Mobilitätsversorgung gerade auch im ländlichen Raum verbessern.“

Mobilitätsverhalten verändert sich

Ob autonom oder nicht, On-Demand oder Taktbetrieb, Sharing oder Privatbesitz: Neue Mobilitätsangebote wie Sharing-Bikes, On-Demand-Taxis oder autonome Shuttles verändern schon jetzt das Mobilitätsverhalten. Dabei ist ein Großteil der Deutschen überzeugt, mit der Nutzung etwas für die Umwelt zu tun: 84 Prozent sagen, wer solche neuen Mobilitätsangebote nutzt, der leistet damit einen Beitrag zum Klimaschutz. Dass neue Mobilitätsangebote vor allem auf dem Land die Lebensqualität erhöhen können, meinen insgesamt 83 Prozent der Deutschen. Auch dem Geldbeutel können neue Mobilitätsangebote guttun: Drei Viertel (74 Prozent) der Deutschen sagen, damit können Menschen für weniger Geld von A nach B kommen. Ebenso sind sich 74 Prozent sicher, dass neue Mobilitätsangebote die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs erhöhen, weil der Weg zu den Stationen flexibler bewältigt werden kann. 68 Prozent gehen davon aus, dass neue Mobilitätsangebote den Stadtverkehr reduzieren.

Künstliche Intelligenz macht Mobilitätsangebote attraktiver

Auch auf künstliche Intelligenz (KI) hofft knapp die Hälfte der Deutschen: Dass KI die Nutzung neuer Mobilitätsangebote attraktiver machen kann, meinen 49 Prozent. Ebenso meinen 50 Prozent, dass digitale Mobilitätslösungen durch KI leichter zugänglich werden. „KI-Lösungen können zum einen die Technologien des autonomen Fahrens verbessern und deren Sicherheit weiter erhöhen, sie können aber auch bei der intelligenten Routenplanung helfen und zum Beispiel als Sprachassistenz bei Buchungsvorgängen in Mobilitätsapps unterstützen“, betont Rohleder.  (se)

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