Laut „Bloomberg“ Berliner Limousinenservice-Start-up sammelt 22 Millionen Euro ein – unter anderem von Daimler

Redakteur: Svenja Gelowicz

Mit Blacklane können sich Passagiere in Premiumfahrzeugen ans Ziel bringen lassen. Der Vermittler von Luxus-Fahrdiensten hat nun frisches Geld bekommen und will neue Geschäftsbereiche erschließen.

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Der Limousinen-Fahrdienst bekommt frisches Geld.
Der Limousinen-Fahrdienst bekommt frisches Geld.
(Bild: Blacklane)

Das Berliner Start-up Blacklane hat 22 Millionen Euro von Investoren erhalten. Das hat die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ am Mittwoch berichtet. Das Geld stammt von Bestandsinvestoren. Darunter sei auch der Stuttgarter Autobauer Daimler. Blacklane, Vermittler von Luxus-Chauffeurservices, leide massiv unter Corona, heißt es weiter. Vor der Pandemie habe das Start-up monatlich 10 Millionen Euro Umsatz erzielt. Durch die Folgen der Krise sei dieser um 99 Prozent abgestürzt, da Blacklane insbesondere beim wichtigen Geschäft mit Flughafentransfers starke Einschnitte hatte. Das hat der Vorstandschef Jens Wohltorf in einem Interview gesagt. Wohltorf hat Blacklane im Jahr 2011 gemeinsam mit Frank Steuer gegründet.

„Es gibt eine Menge Marktanteile da draußen“

Das Unternehmen will das Geld nun in neue Geschäftsbereiche stecken. Ein Beispiel sind „Bloomberg“ zufolge Intercity-Fahrten: „Jetzt ist der beste Zeitpunkt, um in einer solchen Krise zu investieren“, zitiert die Nachrichtenagentur Wohltorf. „Es gibt eine Menge Marktanteile da draußen.“ Er ziehe auch einen möglichen Börsengang im Jahr 2023 in Betracht. Insgesamt habe Blacklane bereits über 100 Millionen Euro eingesammelt.

Ab diesem Monat können Kunden außerdem in 22 Städten über eine App Chauffeure des Fahrdienstes Blacklane bestellen. Damit entfallen die Vorbestellungen. Blacklane will so beim Ridehailing mit Mobilitätsanbietern wie Uber oder Lyft konkurrieren.

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