Mikromobilität Bei Seat gibt es jetzt auch elektrische Scooter und Roller

Autor: Andreas Grimm

Seat steigt ins Mikromobilitäts-Geschäft ein. Die Spanier haben dafür eine eigene Submarke namens Mó ins Leben gerufen. Erste Produkte gibt es jetzt in Deutschland zu kaufen.

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Seat-Vorstandsvorsitzender Wayne Griffiths (l.) und Lucas Casasnovas, Direktor der Mobilitätsmarke Seat Mo, präsentieren den Elektroroller Mó E-Scooter 125.
Seat-Vorstandsvorsitzender Wayne Griffiths (l.) und Lucas Casasnovas, Direktor der Mobilitätsmarke Seat Mo, präsentieren den Elektroroller Mó E-Scooter 125.
(Bild: Seat)

Seat verkauft von nun an auch E-Scooter und -Roller. In Deutschland haben nach Angaben von Seat Deutschland gut 90 Händler auch die Zweirad-Produkte der Seat-Submarke Mó im Portfolio. Bei ihnen können Kunden neben dem bereits bekannten E-Kick-Scooter 65 nun auch neu den Elektroroller E-Scooter 125 erwerben und später warten und reparieren lassen.

Mit Mó verfolgt Seat ambitionierte Ziele. Die Händler sollten mit neuen Produkten und Diensten „die Möglichkeit bekommen, sich in ihren jeweiligen Marktgebieten als Mobilitäts-Hubs zu etablieren“. In Spanien wurde der Verkauf des E-Scooters bereits seit einigen Monaten erprobt.

Erik Händler, Leiter der Händlerorganisation von Seat Deutschland, sieht im Mó-Vertrieb einen Teil der Strategie, „mit zeitgemäßen urbanen Mobilitätskonzepten sauberere und leisere und damit lebenswertere Städte zu schaffen“. Punkten will er mit den Produkten und einem emissionsfreien Fahren bei niedrigen Unterhaltskosten in der jungen Käufergruppe, um sie „frühzeitig an unsere Marken und das dahinterstehende Gesamtkonzept einer nachhaltigeren und intelligenten Mobilität von morgen heranzuführen“.

Der Roller kommt bis zu 137 Kilometer weit

Der vollelektrische Roller ist ab 6.700 Euro zu haben. Sein 5,6 kWh großer Akku soll den Angaben zufolge eine Reichweite von bis zu 137 Kilometern ermöglichen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 95 km/h. Unterwegs erlauben drei Fahrmodi wahlweise eine besonders energieschonende („Eco“), eine ausgewogene („City“) oder eine möglichst dynamische („Sport“) Fahrweise. Auch ein Rückwärtsgang ist verbaut. Nicht unerheblich ist aus Sicht des Importeurs, dass es in vielen Städten und Regionen Zuschüsse für den Kauf eines Elektrorollers gibt, etwa in Berlin, Baden-Württemberg und einigen bayerischen Städten.

Die Einführung des Mó E-Scooter 125 hat europaweit begonnen. Der Verkaufsstart in Italien ist bereits vollzogen. In Kürze wird die Einführung der Marke zudem auf Frankreich, Österreich und Schweden ausgeweitet.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

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Fachredakteur Management & Handel, Redaktion »kfz-betrieb«