Elektromobilität Bei Decathlon und Cineplex: Das werden Voltas erste europäische Lade-Standorte

US-Ladeinfrastrukturanbieter Volta Charging hat erste Standorte für seine Säulen in Frankreich, der Schweiz und Deutschland gefunden. Die Pläne des Unternehmens, das vor allem auf Werbeeinnahmen durch große Displays auf den Säulen setzt, sind ehrgeizig.

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Eine Volta-Ladesäule in den USA. Nun steht die Expansion nach Europa bevor.
Eine Volta-Ladesäule in den USA. Nun steht die Expansion nach Europa bevor.
(Bild: Volta)

Im Dezember hatte der US-Ladeinfrastrukturanbieter Volta Charging seine Expansionspläne nach Europa bekräftigt. Nun wurde das Unternehmen einmal mehr konkreter. In Frankreich steht die erste Volta-Ladestation beim Restaurant Key West in Annecy. Und auch in Deutschland und der Schweiz sollen bald die ersten Ladepunkte des Anbieters verfügbar sein.

Dazu hat Volta Verträge mit der Sporthandelskette Decathlon und der Kinogruppe Cineplex getroffen. Erster schweizer Standort wird laut einer Mitteilung St. Gallen, in Deutschland startet Volta beim Kino Penzing nahe Landsberg am Lech. In den kommenden Monaten will der US-Anbieter mit weiteren Standortpartnern Verträge schließen.

Co-Gründer und Präsident Chris Wendel betonte, dass Europa für Volta weiter „höchste Priorität“ in der Expansionsstrategie habe. Auffällig sind die Stationen des US-Anbieters vor allem aufgrund ihrer großen digitalen Werbeflächen, über die Werbetreibende Konsumenten auf ihre Produkte aufmerksam machen können.

Große Pläne in den nächsten Jahren

In den USA dürfen Kunden an den Volta-Säulen 30 Minuten lang kostenlos laden, da sich das Unternehmen hauptsächlich über die ausgespielten Werbeanzeigen auf den Displays finanziert. Derzeit gibt es in den Vereinigten Staaten rund 2.000 Volta-Ladestationen. Die Ziele der Firma sind ehrgeizig: 2025 sollen es 26.000 Ladesäulen sein.

In mehreren Finanzierungsrunden hat das Unternehmen bislang etwa 130 Millionen US-Dollar eingesammelt. Seit Ende August ist Volta zudem in New York an der Börse gelistet. Dadurch soll das Unternehmen weitere 400 Millionen US-Dollar in die eigenen Kassen gespült haben. Der Börsenwert der Firma liegt aktuell bei rund 1,3 Milliarden US-Dollar.

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