Bahntechnik Auf Sizilien sind erste Wasserstoffzüge auf den Schienen unterwegs

Von Stefanie Eckardt 1 min Lesedauer

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Stadler fertigt und liefert der sizilianischen Bahngesellschaft Ferrovia Circumetnea zwei Schmalspurzüge mit Wasserstoffantrieb, die zukünftig auf der Strecke inmitten der Vulkanlandschaften des Ätna fahren.

Vertragsunterzeichnung: Stadler fertigt und liefert der sizilianischen Bahngesellschaft Ferrovia Circumetnea zwei Schmalspurzüge mit Wasserstoffantrieb.(Bild:  Francesca Cretella)
Vertragsunterzeichnung: Stadler fertigt und liefert der sizilianischen Bahngesellschaft Ferrovia Circumetnea zwei Schmalspurzüge mit Wasserstoffantrieb.
(Bild: Francesca Cretella)

Den ersten Vertrag über die Herstellung und Lieferung von zwei Schmalspurzügen mit Wasserstoffantrieb wurde nach der Vergabe der öffentlichen Ausschreibung von Ferrovia Circumetnea (FCE) unterschrieben und beinhaltet die Möglichkeit, weitere 13 Fahrzeuge desselben Bautyps zu liefern. In der Lieferung der ersten beiden Züge sind fünf Jahre Full-Service und das technische Ersatzmaterial enthalten.

Antriebssystem im Mittelpunkt

Jeder Wasserstoffzug besteht aus zwei Personenwagen und einer zentralen „Power Pack“, die die Brennstoffzellen und Wasserstofftanks enthält. Die Fahrzeuge sind mit rund 87 Sitzplätzen ausgestattet und haben Raum für insgesamt 147 Fahrgäste. Sie verfügen über einen niedrigen Einstieg, der Passagieren mit eingeschränkter Mobilität und älteren Menschen einen bequemeren Zugang gewährt. In den Zügen sind darüber hinaus spezielle Bereiche für Passagiere mit Fahrrädern und/oder Kinderwagen vorhanden.

Die Achslast von weniger als 11 Tonnen pro Achse ermöglicht den Einsatz auf dem gesamten von der Bahngesellschaft betriebenen Schmalspurnetz. Im Fokus stand das Antriebssystem, weil die Circumetnea-Linie durch starke Steigungen gekennzeichnet ist. Der statische Umrichter und die Antriebsbatterien sind über den Motorwagen angeordnet, um unter allen Wetterbedingungen eine hervorragende Haftung und optimale Zugkraft zu gewährleisten.

Die neuen Züge kommen auf der Strecke Paternò – Randazzo zum Einsatz, die sich durch das Naturgebiet des Ätna-Parks streckt. Sie werden vollständig am Hauptsitz von Stadler in Bussnang hergestellt.

19 Wasserstoffzüge für den italienischen Markt

Mit dem neuen Auftrag der FCE erhöht sich die Gesamtzahl der Schmalspurwasserstoffzüge von Stadler für den italienischen Markt auf 19. Die Züge wurden von drei verschiedenen Kunden in drei Regionen Italiens bestellt: 8 Fahrzeuge von ARST (Region Sardinien) und 9 von FdC (Region Kalabrien).  (se)

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