Luftverkehr Auf dem Weg zum ersten wasserstoff-elektrischen Linienflieger

Quelle: ampnet

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Aufmerksam verfolgen Luftfahrtexperten die Entwicklung des Brennstoffzellen-Flugzeugs „HY 4“. Eine entscheidende Erprobungsphase steht nun kurz bevor.

Wird bald noch intensiver getestet: das viersitzige, wasserstoff-elektrische Testflugzeug „HY 4“.
Wird bald noch intensiver getestet: das viersitzige, wasserstoff-elektrische Testflugzeug „HY 4“.
(Bild: H2-Fly )

Das Stuttgarter Unternehmen H2-Fly hat am Rande der Farnborough International Airshow bekannt gegeben, das Testflugzeug HY 4 in wenigen Wochen für einen Flüssigwasserstofftank umzurüsten. Diese Maßnahme soll die Reichweite des Fliegers verdoppeln. Bislang fliegt die HY 4 mit gasförmigem Druckwasserstoff.

Nach der Integration des neuen Tanks und der Brennstoffzellen soll Anfang 2023 ein intensives Testprogramm am Boden starten, an dessen Ende die HY 4 das weltweit erste Verkehrsflugzeug sein wird, das mit flüssigem Wasserstoff fliegt. Dieser Meilenstein wird von dem Unternehmen als entscheidender Schritt auf dem Weg zu emissionsfreien Mittel- und Langstreckenflügen mit einem vollständig wasserstoff-elektrischen Antriebsstrang angesehen.

Zehn Jahre Entwicklungszeit

An dem viersitzigen, wasserstoff-elektrischen Testflugzeug wurde über zehn Jahre lang geforscht, getestet und optimiert. Die HY 4 absolvierte 2016 ihren ersten Flug. 2020 erhielt das Flugzeug eine Fluggenehmigung für die neueste Generation, die über eine vollständig redundante Antriebsarchitektur verfügt.

2021 schloss das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit dem Flugzeughersteller Deutsche Aircraft, in deren Rahmen die beiden Unternehmen gemeinsam ein klimaneutrales Regionalflugzeug mit Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie entwickeln, das voraussichtlich 2025 in Betrieb gehen wird. Es soll eine Reichweite von 2.000 Kilometern haben und bis zu 40 Passagieren Platz bieten.

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