Auto-Abos 20 Millionen Euro eingesammelt – Was Finn Auto jetzt vorhat

Autor: Christoph Seyerlein

Das Geschäft mit Auto Abos in Deutschland läuft gerade erst so richtig an. Und doch wird es schon jetzt immer umkämpfter. Das Münchner Startup Finn Auto setzt nun ein Ausrufezeichen.

Im kommenden Jahr will Finn Auto mehr als 5.000 Abos an Kunden bringen.
Im kommenden Jahr will Finn Auto mehr als 5.000 Abos an Kunden bringen.
(Bild: Finn Auto)

Hersteller, Autohändler und neue Drittanbieter wie Cluno, Vive la Car oder Faaren – der Auto-Abo-Markt in Deutschland wird immer umkämpfter. Die Idee: Autos flexibel für drei Monate, ein halbes Jahr oder auch länger an Kunden mit All-Inclusive-Paket (Service, Versicherung, ...) vermarkten. Ein Wettbewerber aus der Riege der Startups sorgt nun für Aufsehen: Finn Auto hat bekannt gegeben, in einer A-Finanzierungsrunde 20 Millionen Euro eingesammelt zu haben.

Zu den neuen Geldgebern der Münchner zählen klangvolle Namen White Star Capital und die Zalando-Chefs Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz. Daneben haben auch einige Bestands-Investoren ihr Engagement ausgebaut.

Die Mobilität mit dem eigenen Auto wird mit Finn Auto so einfach, wie Schuhe im Internet zu kaufen.

Max-Josef Meier

Finn-Auto-Chef Max-Josef Meier wertete das in einer Reaktion als Bestätigung dafür, „dass wir mit unserem nachhaltigen und einfachen Mobilitätskonzept den richtigen Weg eingeschlagen haben“. Er ist überzeugt: „Die Mobilität mit dem eigenen Auto wird mit Finn Auto so einfach, wie Schuhe im Internet zu kaufen.“ Die Münchner haben Angebote zu verschiedenen Marken im eigenen Portfolio. Nur fünf Minuten soll der Bestellprozess online dauern. Die Lieferung erfolge bis vor die Haustür.

Die Ziele sind ambitioniert

Nach eigenen Angaben hat Finn Auto seit der Gründung vor knapp einem Jahr mehr als 1.000 Abos vermarktet. Im kommenden Jahr wollen die Münchner noch eine deutliche Schippe draufpacken: Dann sollen es mehr als 5.000 sein. Perspektivisch denkt das Startup dann richtig groß: Die Marke von 100.000 Abos pro Jahr in Europa halten Max-Josef Meier und sein Team für realistisch.

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Entwicklungsredakteur