Lightyear Two Niederländisches Elektroauto-Start-up bringt Solar-Stromer ab 30.000 Euro

Von Svenja Gelowicz

Das zweite Modell des niederländischen Solarstromer-Start-ups soll nur ein Fünftel seines Vorgängers kosten. Gemeinsam mit einem Leasing-Unternehmen will Lightyear das Fahrzeug auch im Auto-Abo anbieten.

Die ersten Prototypen des ersten Solar-Stromers namens Lightyear One sollen vom Auftragsfertiger Valmet im Januar 2022 entstehen.
Die ersten Prototypen des ersten Solar-Stromers namens Lightyear One sollen vom Auftragsfertiger Valmet im Januar 2022 entstehen.
(Bild: Lightyear)

Das von Studenten der Universität Eindhoven (Niederlande) gegründete E-Auto-Start-up Lightyear hat ein zweites Modell angekündigt. Der Nachfolger des „Lightyear One“ heißt konsequenterweise „Lightyear Two“ und soll nur ein Fünftel des ersten Modells kosten. Ab 30.000 Euro sollen Interessierte das Fahrzeug kaufen können, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Lightyear will den Sonnen-Stromer für den Massenmarkt spätestens 2025 in die Produktion bringen. Das Modell baut auf der Technologie des Lightyear One auf, das eine Solar-Außenhaut besitzt. Auf etwa fünf Quadratmetern produziert die Limousine pro Stunde etwa Strom für zwölf Kilometer Fahrt.

Der Nachfolger Lightyear Two soll unter anderem in Europa und den USA erhältlich sein. Details zum Fahrzeug nannte das Unternehmen nicht.

Lightyear will sein zweites Auto auch im Abo anbieten

Lightyear kündigte außerdem an, gemeinsam mit dem Leasing-Anbieter Leaseplan ein Auto-Abo anzubieten. Leaseplan habe dafür bereits 5.000 Modelle des Lightyear Two reserviert. „Gemeinsam werden Leaseplan und Lightyear das erste solarbetriebene Auto-Abonnement der Welt anbieten“, sagte der Chef des Autoleasing-Spezialisten, Tex Gunning. Die beiden Unternehmen kooperieren bereits bei der Ladeinfrastruktur.

Lightyear wurde 2016 von Studenten gegründet. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Start-up arbeitet mit den Entwicklungsdienstleistern CSI und FEV und dem Auftragsfertiger Valmet Automotive zusammen. Das finnische Unternehmen soll ab Januar die ersten Exemplare der Reiselimousine Lightyear One fertigen. Ab Sommer soll eine „exklusive Serie“ in Produktion gehen.

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