Ladeinfrastruktur Netzunabhängige Schnellladestation für den ÖPNV

Redakteur: Sven Prawitz

Eine netzunabhängige Schnellladestation für Busse soll deren Betrieb unabhängig von Netzschwankungen machen. Für die Energieversorgung wird eine Brennstoffzelle eingesetzt.

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Diese Schnellladestation bekommt die elektrische Energie aus einer Brennstoffzelle. Der Betrieb von Elektrobussen soll damit unabhängig von Netzschwankungen werden.
Diese Schnellladestation bekommt die elektrische Energie aus einer Brennstoffzelle. Der Betrieb von Elektrobussen soll damit unabhängig von Netzschwankungen werden.
(Bild: Schäfer Elektronik)

Ein Projektverbund mit dem Titel „NEXUS-fc“ will eine netzunabhängige Schnellladestation entwickeln. Diese enthält Lithium-Ionen-Batterien, die von einer integrierten Brennstoffzelle gespeist werden. Nutzen wird diese Station ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Frankfurt am Main. Die Ladestation soll fehlende Ladeleistungen aus Stromnetzen für batteriebetriebene Busse kompensieren.

Das Projekt wird von der öffentlichen Hand über die Laufzeit bis Januar 2023 mit insgesamt 1,4 Millionen Euro gefördert. Projektpartner „In-der-City-Bus GmbH“ als Unternehmen der Stadtwerke Frankfurt am Main vor. Von der soll die weltweit erste Version auf Wasserstoff-Brennstoffzellen-Basis in dieser Leistungsklasse eingesetzt werden, um

Die Projektpartner

Neben den Stadtwerken sind das Karlsruher Institut für Technologie, Proton Motor Fuel Cell und Schäfer Elektronik Mitglieder des Konsortiums. Im September 2019 gründeten Schäfer Elektronik und Proton Motor das Joint Venture „NEXUS-e GmbH“, dass Brennstoffzellen-Schnellladestationen entwickeln und vermarkten soll.

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