Autonomes Fahren Mobileye will fahrerlose Lieferwagen ausstatten

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

2023 sollen die ersten autonomen Lieferfahrzeuge des Fahrzeugentwicklers Udelv unterwegs sein. Die Intel-Tochter Mobileye liefert dazu die nötige Roboterauto-Technologie.

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Mit Ecken und Kanten: Udelvs autonomer Lieferwagen in Quietsch-Orange.
Mit Ecken und Kanten: Udelvs autonomer Lieferwagen in Quietsch-Orange.
(Bild: Udelv)

Die Intel-Tochter Mobileye bringt ihre Roboterauto-Technologie in fahrerlose Lieferwagen ein, die 2023 den Regelbetrieb aufnehmen sollen. Der Fahrzeugentwickler Udelv will bis 2028 mehr als 35.000 seiner selbstfahrenden Transporter in den Markt bringen, wie die Unternehmen am Montag (12. April) ankündigten. Die rechteckigen Wagen sollen unter anderem auf der sogenannten letzten Meile bei Auslieferungen an Kunden eingesetzt werden.

Mobileye hat starke Konkurrenz

Mobileye mit Hauptsitz in Jerusalem ist einer von mehreren Entwicklern von Technologie zum autonomen Fahren, die sich Hoffnungen auf einen Platz in künftigen Fahrzeugen machen. Dazu gehören auch große Autobauer und Branchenzulieferer, die Google-Schwesterfirma Waymo, Apple und diverse Start-ups. Mobileye testet seine Systeme mit Kameras und Laserradaren unter anderem in Deutschland. Die Technik der von Intel 2017 übernommenen Firma steckt auch in vielen Fahrassistenzsystemen heutiger Autos.

Der Deal mit Udelv werde einer von vielen sein, zeigte sich Mobileye-Chef Amnon Shashua überzeugt. Insbesondere nachdem die Corona-Krise dem Online-Handel einen kräftigen Schub gegeben hat, wird auch mit einem fortlaufend erhöhten Bedarf an Lieferfahrzeugen gerechnet.

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