Smarte Wallbox Jetzt routet die Telekom auch Fahrstrom

Autor: Jens Rehberg

Die Deutsche Telekom nutzt ihren Vertrauensvorsprung bei den Endkunden, um sie bei der nicht ganz trivialen Installation eines eigenen Ladepunktes für E-Fahrzeuge zu unterstützen. Das Gesamtkonzept ist dabei auch noch nachhaltig.

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Die smarte 11-kW-Wallbox der Telekom könnte auch als Riesen-Router durchgehen.
Die smarte 11-kW-Wallbox der Telekom könnte auch als Riesen-Router durchgehen.
(Bild: Telekom)

Ein neues Angebot der Telekom in Zusammenarbeit mit Envision Digital kombiniert die Installation einer smarten Wallbox inklusive Service-Paket mit einem „100-Prozent-grünen“ Stromtarif.

Die Installation der 11-kW-Ladebox übernimmt dabei ein Telekom-Techniker, der bei Bedarf auch schon im Vorfeld vorbeikommt, um die örtlichen Gegebenheiten zu prüfen. Ist später irgendetwas nicht in Ordnung, schaut er erneut vorbei.

Die Telekom steuert außerdem die SIM-Karte bei, die das Gerät an das Internet anbindet, sowie ein IP-VPN-System. Hierüber tauscht der Ladepunkt Daten mit Envision aus. So werden die Ladedaten erfasst und lassen sich jederzeit – beispielsweise über eine zum Paket gehörende Handy-App – nachvollziehen. Das kann nicht zuletzt dann hilfreich sein, wenn sich mehrere Fahrzeughalter einen Ladepunkt teilen. Über die App kann sich jeder Nutzer bei Bedarf entsprechend authentifizieren. Außerdem kann er aktuelle Statistiken zu den Ladevorgängen und zum Ökostrom-Verbrauch abrufen. Der Hauptvorteil einer smarten Wallbox besteht aber darin, dass innerhalb des Stromnetzes die Effizienz nachhaltig verbessert wird.

Die Tarife der neuen Box richten sich nach den gefahrenen Kilometern. Das günstigste Monatspaket kostet 36,90 Euro – darin sind die Grundgebühr, Service und 100 Kilowattstunden grüner Strom enthalten.

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Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«