E-Mobilität Ford bietet nickelfreie Akku-Option

Quelle: sp-x

Anbieter zum Thema

Ford-Kunden haben beim E-Auto-Akku künftig die Wahl zwischen zwei Zellchemie-Familien. Profitieren würden Portemonnaie und Geduldsfaden.

Ford bietet den F-150 Lightning auch mit LFP-Akkus an.
Ford bietet den F-150 Lightning auch mit LFP-Akkus an.
(Bild: Ford )

Ford setzt mittelfristig neben nickelbasierten Akkus stärker auf Speicher mit Lithium-Eisenphosphat-Chemie (LFP). Zunächst soll die alternative Technik im SUV Mustang Mach-E sowie im Pick-up F-150 Lightning – jeweils zunächst für den nordamerikanischen Markt – eingesetzt werden. Der Autokonzern will so die Lieferzeiten und die Herstellungskosten senken. Die prismatischen LFP-Zellen in Cell-to-pack-Technik stammen vom chinesischen Hersteller CATL.

Tesla und Mercedes verwenden LFP-Akkus

Auch Tesla und Mercedes setzen bei einigen Modellen aktuell beziehungsweise künftig auf LFP-Akkus. Sie benötigen unter anderem kein Nickel, das knapp und teuer ist. Auch das umstrittene Kobalt ist nicht nötig. Davon könnte neben den Produktionskosten auch die Verfügbarkeit von Batterien profitieren. Für die Kunden soll das letztlich günstigere und schneller lieferbare Fahrzeuge bedeuten.

Bei der Energiedichte hat die LFP-Technik Nachteile gegenüber Batterien auf Nickelbasis, teilweise können diese jedoch durch eine kompaktere Bauweise ausgeglichen werden. Die LFP-Technik gilt zurzeit aufgrund ihrer günstigeren Kosten als besonders interessant für Volumenfahrzeuge unterhalb der technischen High-End-Klasse.

(ID:48490494)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung