Für bis zu 275 Kilogramm Deutscher Star-Designer entwirft E-Lastenfahrzeug für Polestar

Redakteur: Tanja Schmitt

Das Elektro-Lastenfahrzeug Re:Move wurde von einer deutschen Designgröße entworfen: Konstantin Grcic. An der Entwicklung beteiligten sich unter anderem die Performance-Tochter von Volvo und ein E-Motorradbauer.

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Wie man sieht, lassen sich auch Blumen mit dem Design-Elektroflitzer namens Re:Move transportieren.
Wie man sieht, lassen sich auch Blumen mit dem Design-Elektroflitzer namens Re:Move transportieren.
(Bild: Polestar)

Das Magazin Wallpaper hat einem bekannten deutschen Designer einen Auftrag erteilt: Ein Elektrolastenfahrzeug zu konzipieren. Re:Move heißt das dreirädrige Fahrzeug, dass Konstantin Grcic daraufhin entworfen hat: „Die horizontale Plattform und der vertikale Schutz sind im Fahrzeugdesign nicht geläufig. In dieser Art würde man normalerweise einen Tisch oder ein Regal bauen.“ Am Projekt beteiligten sich auch der schwedische E-Autobauer Polestar, der Aluminiumhersteller Hydro sowie der E-Motorradspezialist Cake.

Maximal 275 Kilogramm sollen sich damit transportieren lassen. Weiterhin soll Re:Move kompakt genug für die meisten Radwege sein. Das Lastenfahrzeug wird aus vollständig recycelbarem und kohlenstoffarmem Aluminium hergestellt. Ein Vorteil von Aluminium: Es ist besonders leicht und gleichzeitig stabil. Ein erster Prototyp wird voraussichtlich im Herbst präsentiert.

„Aufregender als in den letzten zwanzig Jahren“

„Der elektrische Antriebsstrang ist nur der erste Schritt“, sagt Thomas Ingenlath, Chef von Polestar, Volvos Performance-Marke. „Danach müssen wir uns mit der gesamten Lieferkette beschäftigen und uns ansehen, mit welchen Materialien wir arbeiten. Das ist viel aufregender als in den letzten zwanzig Jahren, als Designer nur die Aufgabe hatten, Dinge gut aussehen zu lassen.”

Konstantin Grcic ist ein vielfach ausgezeichneter deutscher Industriedesigner. Er arbeitete mit dem Ingenieurteam von Hydro, mit Chris Staunton, dem Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Polestar in Großbritannien, und mit Stefan Ytterborn, dem Gründer von Cake, zusammen.

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