Klimapolitik So will Bundeskanzler Scholz die Verkehrswende zum „zentralen Pfeiler“ machen

Quelle: dpa

Aufgrund der Mobilitätswende möchte Bundeskanzler Scholz den Schienenverkehr ausbauen. Gleichzeitig bekräftigte er die Pläne der Ampelkoalition, 15 Millionen Elektro-Fahrzeuge bis 2030 auf deutschen Straßen sehen zu wollen.

Bundeskanzler Olaf Scholz will „dafür sorgen, dass Mobilität einfacher, komfortabler und klimafreundlicher wird und dabei für alle bezahlbar bleibt.“
Bundeskanzler Olaf Scholz will „dafür sorgen, dass Mobilität einfacher, komfortabler und klimafreundlicher wird und dabei für alle bezahlbar bleibt.“
(Bild: © Deutscher Bundestag / Tobias Koch)

Die Verkehrswende soll für die Ampel-Koalition ein „zentraler Pfeiler“ ihrer Klimapolitik werden. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) versicherte in seiner ersten Regierungserklärung am Mittwoch im Bundestag: „Wir werden in den kommenden Jahren dafür sorgen, dass Mobilität einfacher, komfortabler und klimafreundlicher wird und dabei für alle bezahlbar bleibt.“

Bessere Anbindung für den ländlichen Raum

Als Schwerpunkt nannte Scholz den Ausbau des Schienenverkehrs. Man werde die Großstädte besser an den Fernverkehr anbinden, aber auch den ländlichen Raum besser anbinden und bei Bedarf auch stillgelegte Trassen reaktivieren. Zudem stellte er einen „Ausbau- und Modernisierungspakt“ für einen besseren Personennahverkehr in Aussicht.

Gleichzeitig bekannte sich der neue Kanzler zum Autoverkehr: „Viele fahren gern mit dem Auto, und das soll auch so bleiben.“ Der Antrieb der Fahrzeuge müsse allerdings klimafreundlich werden. Bis 2030 peile er deshalb 15 Millionen Elektroautos auf den deutschen Straßen an.

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