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Mobilität und Energie: Wie verändern sich unsere Ansprüche?

Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Bei immer mehr Menschen stehen grüne Energie und effiziente Fahrzeuge hoch im Kurs. Details liefert nun eine aktuelle Studie.

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Bei der Wahl des Heim-Energieversorgers sind die Kosten der ausschlaggebende Faktor für die Verbraucher, egal ob sie grüne Energie nutzen, den Versorger wechseln oder intelligente Zähler verwenden wollen.
Bei der Wahl des Heim-Energieversorgers sind die Kosten der ausschlaggebende Faktor für die Verbraucher, egal ob sie grüne Energie nutzen, den Versorger wechseln oder intelligente Zähler verwenden wollen.
(Bild: Haas Fertighaus)

In einer neuen Studie wurden die Veränderung der Mobilitäts- und Energieansprüche der Verbraucher analysiert. Die Art und Weise, wie sich Menschen fortbewegen, verändert sich dabei grundlegend. Die Verbraucher erwarten, dass sich im Zuge des Mobilitätswandels auch alle damit verbundenen Bereiche weiterentwickeln, angefangen bei der Energieversorgung, den Tankstellen, Dienstleistungen und digitalen Experiences.

Hürden auf dem Weg zu sauberer Energie

Bei der Wahl des Heim-Energieversorgers sind die Kosten der ausschlaggebende Faktor für die Verbraucher, egal ob sie grüne Energie nutzen, den Versorger wechseln oder intelligente Zähler verwenden wollen. Über zwei Drittel der Befragten (70 %) geben an, dass sie sich für Energie aus grünen Quellen entscheiden würden – ein starkes Bekenntnis zur Nachhaltigkeit.

41 Prozent sind sich jedoch nicht sicher, welche Optionen ihnen bei ihrem Energieversorger zur Verfügung stehen. Bei einem Anbieterwechsel hat für die Hälfte der Befragten (49 %) eine transparente Preisgestaltung höchste Priorität. Energieversorger, die gute digitale Erlebnisse wie eine benutzerfreundliche App oder einen Online-Kundenservice bieten, sind gefragt.

Der Großteil der Befragten (71 %) nutzt aktuell kein smartes Gerät, um den Heim-Energieverbrauch zu regulieren und zu überwachen. Die es tun, machen es mehrheitlich, um Geld zu sparen (53 %). Mehr als ein Drittel von ihnen (34 %) verwendet einen intelligenten Zähler, um den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren.

Vernetzte Technologien werden immer wichtiger für Autokäufer

Nahezu alle Befragten (93 %) wünschen sich mindestens ein vernetztes, technologisches Feature wie Navigation oder Bluetooth in ihrem nächsten Fahrzeug. Millennials und Angehörige der Generation X haben dabei die größte Wunschliste. Die Hälfte der Befragten (50 %) ist dazu bereit, mehr für entsprechende Funktionen zu bezahlen, wobei die Vertreter der Vereinigten Arabischen Emirate am bereitwilligsten sind, einen Aufpreis in Kauf zu nehmen.

Die Menschen erwarten die Funktionen, die sie von ihren Smartphones kennen, auch als Standardausstattung in ihren Neufahrzeugen vorzufinden. Die Digitalisierung des Autokaufs schreitet dem entgegen langsamer voran. Der Großteil der Befragten (87 %) vertraut bei der Neuanschaffung nach wie vor auf den Besuch im Autohaus. Allerdings nutzen immer mehr Menschen für die ersten Schritte des Autokaufs das Internet.

Die detaillierten Ergebnisse des Digital Life Index-Report des Beratungshauses Publicis Sapient können Sie hier nachlesen.

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