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Ladesäulenbetreiber verdienen längst kein Geld mit Fahrstrom

Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Svenja Gelowicz

Die Zahl der Ladepunkte für E-Autos legt stark zu, die Betreiber von Stromtankstellen gehen bislang allerdings teuer in Vorleistung. Denn Geld verdienen lässt sich mit den Säulen noch lange nicht.

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Betreiber von Ladesäulen verdienen mit dem Geschäft kaum Geld.
Betreiber von Ladesäulen verdienen mit dem Geschäft kaum Geld.
(Bild: Jeep)

Das Ladesäulen-Angebot in Deutschland wächst. Aktuell stehen laut dem Energieverband BDEW 33.107 öffentliche Steckdosen zur Verfügung, jeder zehnte Ladepunkt ist ein Schnelllader. Im vergangenen halben Jahr ist die Gesamtzahl damit um 5.300 Punkte beziehungsweise 19 Prozent gewachsen.

Ein Geschäft sind Stromtankstellen für die Betreiber bislang nicht, betont der Verband. Die Branche sei mit dem Ausbau der Infrastruktur in Vorleistung getreten. Geld verdienen lässt sich nach BDEW-Einschätzungen erst, wenn sich die E-Auto-Flotte mehr als verdoppelt hat. Aktuell sind in Deutschland rund 240.000 reine E-Mobile zugelassen, dazu kommen 200.000 Plug-in-Hybride. Das entspricht einer Quote von 13 Fahrzeugen pro Ladepunkt. Lohnen würde sich demnach das Fahrstromgeschäft bei der aktuellen Säulendichte erst mit 550.000 reinen E-Autos.

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