Umweltbonus Habeck verlängert erhöhte staatliche Förderung von E-Autos

Quelle: dpa

Knapp 65.000 Anträge auf den Umweltbonus sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle allein im November eingegangen. Damit dieser Boom bloß nicht abreißt, zahlt die neue Bundesregierung die Subventionen weiter.

E-Autos lassen sich dank der „Innovationsprämie“ in Deutschland derzeit gut vermarkten.
E-Autos lassen sich dank der „Innovationsprämie“ in Deutschland derzeit gut vermarkten.
(Bild: sp-x)

Der neue Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) verlängert die deutlich erhöhte staatliche Förderung von Elektroautos bis Ende 2022. Sie war bisher bis Jahresende befristet. Danach müssen sich Autokäufer aber auf Veränderungen einstellen.

Von 2023 an sollen nur noch Elektrofahrzeuge gefördert werden, die nachweislich einen positiven Klimaschutzeffekt haben, wie das Wirtschaftsministerium am Montag in Berlin mitteilte. Dieser solle über den elektrischen Fahranteil und eine elektrische Mindestreichweite definiert werden – so steht es im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP.

Mehr Schub für die E-Mobilität

Habeck betonte: „Wir werden in Zukunft bei der Förderung ehrgeiziger, um der Elektromobilität weiteren Schub zu verleihen und den Klimaschutz zu stärken. Dazu werden wir die Förderung neu ausrichten.“ Bis zur Neuaufstellung solle aber Kontinuität gesichert werden. Käufer rein elektrisch betriebener Autos erhalten demnach im Jahr 2022 weiterhin bis zu 9.000 Euro Förderung. Plug-in-Hybride werden mit maximal 6.750 Euro gefördert.

Mitte des vergangenen Jahres war die bestehende Kaufprämie („Umweltbonus“) für E-Autos und Plug-in-Hybride über eine Innovationsprämie erhöht worden. Der Bund hatte dazu seine Förderung beim Kauf solcher Fahrzeuge verdoppelt, befristet bis Ende 2021. Das hatte zu stark steigenden Neuzulassungen geführt. Diese Innovationsprämie wird nun bis Ende 2022 verlängert.

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