Uber-Rivale Grab will an die Börse – und dort für einen Rekord sorgen

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Den asiatischen Fahrdienstvermittler Grab zieht es an die US-Börse. Mit einer Bewertung von knapp 40 Milliarden Dollar könnte das der größte Spac-Börsengang der Geschichte werden.

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Der Fahrdienstvermittler ist bereits in acht Ländern aktiv.
Der Fahrdienstvermittler ist bereits in acht Ländern aktiv.
(Bild: Grab)

Der in Südostasien starke Fahrdienstvermittler Grab peilt einen Börsengang in New York an. Das Unternehmen aus Singapur will über die Fusion mit einer sogenannten Special Purpose Acquisition Company – kurz Spac – auf kurzem Wege durch die Hintertür an die Nasdaq, wie es am Dienstag (13. April) mitteilte.

Grab wird bei dem Deal mit dem Tech-Investor Altimeter, der dem Konzern über vier Milliarden US-Dollar an frischen Mitteln erlösen soll, nach eigenen Angaben mit 39,6 Milliarden Dollar (33,3 Milliarden Euro) bewertet und strebt damit den bislang größten Spac-Börsengang überhaupt an.

Grab ist in acht Ländern aktiv

Grab wurde 2012 gegründet und ist in 428 Städten und acht Ländern weltweit vertreten. Ähnlich wie der bietet das Unternehmen neben Fahrdiensten inzwischen eine ganze Reihe von Services über seine App an, dazu zählen Lieferdienste, aber auch Finanzdienstleistungen.

Spacs – häufig als Blankoscheck-Firmen bezeichnet – sind zunächst nur leere Unternehmenshüllen, die Aktien als Platzhalter listen, um später durch Fusionen Firmen an die Börse zu holen. In den USA boomen Spacs wie nie zuvor, Experten warnen jedoch vor einer Blase und Aufseher werden immer argwöhnischer.

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