„Hyper-Hubs“ EnBW verdreifacht Anzahl der Ladepunkte – und schlägt beim Preis drauf

Redakteur: Tanja Schmitt

Der Energiekonzern EnBW will E-Auto-Fahrern in sogenannten Hyper-Hubs Strom für bis zu 100 Kilometer Reichweite in nur fünf Minuten Ladezeit anbieten. Zugleich dreht das Unternehmen an der Preisschraube.

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EnBW baut Europas größten Schnellladepark am Kamener Kreuz.
EnBW baut Europas größten Schnellladepark am Kamener Kreuz.
(Bild: EnBW)

EnBW ist der größte Ladesäulenbetreiber in Deutschland. Doch das reicht dem Energiekonzern allem Anschein nach nicht: In diesem Jahr will das Unternehmen die Anzahl seiner Ladepunkte verdreifachen. Geplant sind unter anderem zusätzliche Ladeparks, sogenannte „Hyper-Hubs“. Dort bekommen E-Fahrzeuge in fünf Minuten Strom für eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern. EnBW will zudem Europas größten öffentlichen Schnellladepark bauen. Am Kamener Kreuz sollen 52 ultraschnelle Ladepunkte mit einer Leistung von bis zu 300 Kilowatt entstehen.

Ab Juli höhere Ladetarife

Gleichzeitig erhöht EnBW zum 6. Juli seine Preise: im Schnitt um 7,7 Cent pro Kilowattstunde. Beim AC-Laden kostet diese künftig 36 Cent (zuvor 29 Cent), beim Schnellladen 46 Cent (zuvor 39 Cent). Die Preise beziehen sich auf den Viellader-Tarif. Die monatliche Grundgebühr steigt ebenfalls – um einen Euro auf 5,99 Euro.

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