Elektromobilität

Die E-Auto-Pläne der Verbrenner-Industrie

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Mini

Als Marke für lifestyle-orientierte und solvente Städter ist die BMW-Tochter eigentlich prädestiniert für den E-Antrieb. Trotzdem ist man, was öffentliche Ankündigungen zum Verbrenner-Ausstieg angeht, noch zurückhaltend. „Power of Choice“ nennen die Briten die Strategie, der Kundschaft zumindest bis 2030 die Wahl zwischen unterschiedlichen Antriebsoptionen zu lassen. Trotzdem sind zahlreiche Stromer geplant, die teils in Kooperation mit dem chinesischen Hersteller Great Wall gebaut werden. Wichtige kommende Modelle: Mini Dreitürer (Kleinwagen, 2023), Mini Countryman (2023).

Bildergalerie

Mitsubishi

In Europa will die japanische Marke vor allem auf ihre Allianz mit Renault-Nissan bauen, eigene E-Auto-Ziele formuliert sie bislang nicht. Welche Modelle übernommen und unter eigenem Logo angeboten werden sollen, wird aktuell noch verhandelt. Zur Wahl steht unter anderem ein Ableger des künftigen E-Kleinwagens Renault 5 als auch ein Modell auf Basis des Renault Mégane E-Tech.

Nissan

Nach dem Leaf kam lange nichts: Die Japaner teilen mit anderen E-Auto-Vorreitern das Schicksal, dass man nach gutem Start an Tempo verlor. Einen genauen Zeitpunkt für den Wandel zur E-Marke nennt Nissan bislang nicht, die Marke dürfte sich in Europa jedoch an Allianzpartner Renault orientieren, der 2030 als Zeitpunkt für den Verbrenner-Ausstieg nennt. Wichtige kommende Modelle: Nissan Ariya (Mittelklasse-SUV, 2022), Nissan Micra (Kleinwagen, 2024).

Opel

Der multinationale Stellantis-Konzern setzt in Europa konsequent auf E-Mobilität. Vorreiter unter den Volumenmarken ist dabei Tochter Opel, die bereits 2028 rein elektrisch sein soll – zwei Jahre vor Peugeot und Fiat. Schneller geht es nur bei den exklusiveren Anbietern DS (2024) und Lancia (2026). Die flexible, modulare Technik stammt dabei in allen Fällen aus dem gleichen Pool. Wichtige kommende Modelle: Opel Astra-e (Kompaktlimousine, 2023), Opel Manta (Crossover, 2025).

Peugeot

Im Vergleich zu Schwester Opel geht Peugeot den Umbau zur E-Automarke etwas vorsichtiger an, was wohl auch aus Rücksicht auf die preissensiblen Märkte in Südeuropa geschieht. Trotzdem soll ab 2030 auf dem Kontinent kein Verbrenner der Marke mehr verkauft werden. Wie auch die übrigen Stellantis-Marken soll Peugeot bei dem schnellen und konsequenten Umbau von der Größe des Mutterkonzerns profitieren. Wichtige kommende Modelle: Peugeot e-308 (Kompaktlimousine, 2023), Peugeot e-3008 (Kompakt-SUV, 2023).

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