Elektromobilität

Die E-Auto-Pläne der Verbrenner-Industrie

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Ford

Mit der mutigen Ankündigung, bis 2030 rein elektrisch zu werden, hat der Europa-Arm des US-Konzerns im vergangenen Jahr alle überrascht. Nicht zuletzt, weil bislang bis auf das SUV Mustang Mach-E kein Batterieauto der Marke zu haben ist. Das soll sich jedoch schnell ändern, wenn im kommenden Jahr im Kölner Werk die Stromer-Kooperation mit VW greift. Wichtige kommende Modelle: Ford E-Crossover (Kompakt-SUV, 2023).

Hyundai

Mit alltagstauglichen und vergleichsweise günstigen E-Modellen für Jedermann haben sich die Koreaner in den vergangenen Jahren auf dem Wachstumsmarkt stark positioniert. Ende des Jahrzehnts sollen weltweit 1,9 Millionen E-Autos der Marke pro Jahr verkauft werden. In Europa soll das Angebot des Gesamtkonzerns ab Mitte des kommenden Jahrzehnts komplett elektrisch sein. Wichtige kommende Modelle: Ioniq 6 (Mittelklasselimousine, Ende 2022), Ioniq 7 (SUV der gehobenen Mittelklasse, 2024).

Kia

Gemeinsam mit der Schwestermarke Hyundai hat sich auch Kia zu einem der größten E-Auto-Anbieter in Europa entwickelt. Spezialität sind einerseits zugängliche Modelle wie der kleine Crossover e-Niro, andererseits Hightech-Stromer wie der EV6. Auch für Kia gilt die Konzern-Ankündigung, bis Mitte des kommenden Jahrzehnts komplett elektrisch sein zu wollen. Wichtige kommende Modelle: Kia Niro-e (Mini-SUV, 2022), Kia EV9 (SUV, 2023).

Bildergalerie

Mazda

Als im globalen Vergleich kleiner Hersteller müssen die Japaner sich ordentlich strecken, um in Europa nicht den Anschluss an die E-Mobilisierung zu verpassen. Neben dem stylischen, aber reichweitenschwachen MX-30 müssen also noch diverse weitere Modelle kommen. Welche das sein könnten, ist aber noch weitgehend unklar. Zuletzt hatten britische Medien von drei neuen Modellen bis 2025 berichtet. Wichtige kommende Modelle: Mazda MX-30 mit Range Extender (Mini-SUV, 2022).

Mercedes

Die Schwaben zählen zu den eher vorsichtigen Herstellern, was das öffentliche Formulieren von E-Auto-Zielen angeht. Klar postuliert ist bislang nur die Absicht, ab 2025 mehr als die Hälfte des Europa-Absatzes mit E-Autos und Plug-in-Hybriden zu bestreiten. Darüber hinaus will man sich mit dem Antriebsmix künftig flexibel an die Marktgegebenheiten anpassen, wobei der Fokus auf E-Mobilität liegen soll. Das Modellangebot wächst aktuell schnell, sowohl in den Volumensegmenten als auch im Luxus-Bereich. Wichtige kommende Modelle: Mercedes EQE SUC (Oberklasse-SUV, 2023), Mercedes EQG (Geländewagen, 2024).

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