Ladeinfrastruktur „Wir brauchen rund 2.000 neue Ladepunkte pro Woche“

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Die Zahl der E-Autos wächst und wächst, die Zahl der öffentlichen Ladepunkte hinkt hinterher. Der Verband der Automobilindustrie sieht Handlungsbedarf.

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Zu viele E-Autos teilen sich zu wenige Ladesäulen.
Zu viele E-Autos teilen sich zu wenige Ladesäulen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Für Fahrer von Elektroautos wächst nach einer Branchenerhebung die Konkurrenz um Ladesäulen. Mussten sich vor einem halben Jahr rechnerisch bundesweit noch 13 Autos einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt teilen, sind es nun 17, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Montag (10. Mai) mitteilte. Hintergrund ist, dass gefördert durch hohe Kaufprämien seit Monaten deutlich mehr Elektroautos auf die Straßen kommen.

„Während pro Monat knapp 60.000 E-Pkw in Deutschland neu zugelassen werden, wächst die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte nur um knapp 1.000 pro Monat“, sagte Verbandspräsidentin Hildegard Müller. Das reiche nicht. „Wir brauchen rund 2.000 neue Ladepunkte pro Woche.“ Nicht berücksichtigt sind in der Erhebung private Lademöglichkeiten, da sie nicht zentral erfasst sind. Auch der Anteil der Schnellladestationen ist nicht angegeben.

Laderegister wäre dringend nötig

Ein zentrales Register für private Ladepunkte werde dringend gebraucht, sagte Müller. „Nur so erhalten wir ein vollständiges Bild der Ladeinfrastruktur in Deutschland und der Ausbau kann gezielt vorangetrieben werden.“ Mehr Koordination und Vernetzung der verschiedenen Lademöglichkeiten bleibe eine wichtige Aufgabe aller Kommunen.

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