Gefahren Victoria Avyon 12 mit ABS – Ankern ohne Abwurf

Quelle: Jens Rehberg 4 min Lesedauer

E-Bike-Bremsen sollten im Notfall kräftig zupacken können. Wird jedoch überbremst, besteht Sturzgefahr. Außer es ist ABS an Bord. Wie etwa bei unserem Testrad Avyon 12.

Im mächtigen Unterrohr des Avyon 12 steckt ein 750-Wh-Akku. (Bild:  SP-X/Mario Hommen)
Im mächtigen Unterrohr des Avyon 12 steckt ein 750-Wh-Akku.
(Bild: SP-X/Mario Hommen)

Ein neues Testrad steht vor der Tür. Von Victoria. Beim Markennamen würden manche vielleicht ein klassisches und gemütliches Bio-Bike erwarten. Doch das Modell Avyon in der Topversion 12 ist das krasse Gegenteil: Spritzige E-Power, Riesenakku, smarte Konnektivität und Fahrspaß für jeden Einsatzzweck sind bei diesem Allrounder angesagt. Als i-Tüpfelchen bietet das für Touren, Stadt, Offroad und Alltag bestens gerüstete Multitalent feine Magura-Stopper, bei denen ein neues mit Bosch entwickeltes ABS-System die Gefahr von Stürzen minimiert.

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Beim Herausheben des Avyon aus dem großformatigen Lieferkarton wird klar, dass derart viel Technik auch wiegt. Fast 30 Kilogramm zeigt unsere Waage an. Da nützt es nichts, dass der wuchtige Rahmen aus Alu gefertigt wurde. Man kann mit dem Avyon durchaus rein mit Muskelkraft fahren, was man angesichts vieler Extrapfunde allerdings sehr bald als anstrengend empfindet.

Das hohe Gewicht relativiert sich, sobald der spritzige „Performance CX“-Motor im Turbo-Modus mit bärigem Drehmoment den anstrengenden Teil der Beinarbeit erledigt. Immer wieder schaut man im fein auflösenden Kiox-300-Display auf die Geschwindigkeit. 25, 26 manchmal 27 werden angezeigt. Locker würde das Avyon ein paar km/h mehr vertragen, darf aber nicht schneller fahren. Zumindest nicht mit Motorkraft. Den Wunsch, mit Beinkraft die Anzeige auch mal jenseits von 30 zu treiben, verspürt man eigentlich nur bergab.

Spritziger Vortrieb

Der Fahrspaß ist auf dennoch hohem Niveau, denn die unter Last leicht surrende Bosch-Maschine garantiert in eigentlich jeder Beschleunigungssituation spritzigen Vortrieb. Bei Ampelsprints kann man kurzweilig sogar mit dem Autoverkehr mithalten. Auch Steigungen kommt man dank der 11-Gang-Kettenschaltung meist ohne Tempoverlust hinauf. Voluminöse Reifen und die Federgabel vorne nehmen zudem Kopfsteinpflaster und Bordsteinen ihren Schrecken.

Zusätzlich mildert eine gefederte Sattelstütze einiges der Härten urbaner Pflasterungen ab. Nehmerqualitäten wie ein Fully mit langen Federwegen bietet das Avyon indes nicht. Ausflüge ins Gelände sind auch dank stollenbewährter Reifen durchaus machbar, doch vollgefederte, leichte Offroad-Spezialisten mit mehr Federweg sind die eindeutig bessere Wahl, will man sich abseits befestigter Straßen verlustieren.

Nahezu über jeden Zweifel erhaben ist das Avyon dafür im Alltagseinsatz. Dank Bosch-Maschine und großem 750-Wh-Akku kann man flott und weit fahren. Hinzu kommen eine aufrechte und erhöhte Sitzposition, ein lichtstarker 120-Lux-Scheinwerfer, XL-Schutzbleche und der belastbare Gepäckträger. Ob im täglichen urbanen Einsatz, für lange Ausflüge oder den Fahrradurlaub ist das Avyon eine gute Wahl.

Mit Keyless-go-Diebstahlsicherung

Hinzu kommt eine zeitgemäße Konnektivität im Zusammenspiel mit Flow-Smartphone-App und dem Display. Dank dieser Lösung bietet das Avyon unter anderem eine Keyless-go-Diebstahlsicherung, außerdem lassen sich Richtungshinweise der übers Smartphone laufenden Navisoftware im Bordcomputerdisplay anzeigen. Zusätzlich zum kleinen Bildschirm gibt es noch die Remote-Bedieneinheit am linken Lenkergriff, die dank farblich variabler Leuchttechnik alle für den Elektroantrieb wichtigen Informationen bereithält und zudem über ihre ergonomischen Tasten eine einfache Bedienung von Antrieb und Bordcomputeranzeige erlaubt.

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