Batterietechnik Cell Module Controller von Marquardt überwacht Batteriezellen in Echtzeit

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Auf der Battery Show in Stuttgart wird Marquardt seinen neuen Cell Module Controller vorstellen, der jede einzelne Batteriezelle in Echtzeit überwacht. Das übergeordnete Steuergerät kann somit Daten verarbeiten und dadurch die Leistung der Batterie optimieren und vor Ausfällen schützen.

Der Marquardt Cell Module Controller inklusive Zellkontaktiersystem bietet eine interne Lösung. Er kann direkt auf den Zellen angebracht werden und mit dem Batteriepack verschweißt werden.(Bild:  Marquardt)
Der Marquardt Cell Module Controller inklusive Zellkontaktiersystem bietet eine interne Lösung. Er kann direkt auf den Zellen angebracht werden und mit dem Batteriepack verschweißt werden.
(Bild: Marquardt)

Ungleichgewichte wie Tiefentladung, Überladung und Temperaturspitzen sind wichtige Parameter, die in Lithium-Ionen-Batterien überwacht werden müssen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Der Cell Module Controller (CMC) steuert dagegen, indem er jede einzelne Zelle überwacht und wichtige Daten über den Zustand und die Leistungsfähigkeit der Batterie liefert. Bei Problemen informiert er die übergeordnete Steuereinheit, die wiederrum entscheidet, was zu tun ist: laden, herunterkühlen oder ausbalancieren. Das Balancing wird beispielsweise dann notwendig, wenn sich einzelne Zellen nicht vollständig aufladen. Dann kommt es zu Ungleichgewichten und die einheitliche Zellspannung im Batteriepack geht verloren. Durch die Steuerung und Überwachung in Echtzeit werden solche Szenarien verhindert. Der CMC optimiert den Betriebszustand, schützt vor Überladung und Überhitzung und erhöht die Sicherheit und Langlebigkeit der Batterie. Die Kontrolleinheit mindert damit die Wahrscheinlichkeit eines Batterieausfalls und beugt hohen Kosten vor, die bei einem Austausch entstehen.

Drahtlose Varianten geplant

Der Cell Module Controller von Marquardt ist mit einer Vielzahl von Batteriechemien und Formfaktoren kompatibel. Analog Front Ends ohne Software-Abhängigkeiten dienen als Kommunikationsschnittstelle zu anderen elektronischen Steuergeräten im System, was den CMC vielfältig einsetzbar und leicht integrierbar macht. Damit bietet der CMC eine hohe Flexibilität für Automobil-, Lkw- und Zellhersteller. Zusätzlich zum Automobilsektor ist er für die Integration in stationäre Batteriesysteme geeignet. Das Design ist skalierbar, auch wird es ständig aktualisiert, um den sich entwickelnden Industriestandards und Kundenanforderungen gerecht zu werden. So arbeitet Marquardt an drahtlosen Varianten der Zellmodulsteuerungen, die darauf abzielen, die Anpassungsfähigkeit und Installationseffizienz des Systems zu verbessern.  (se)

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