Bahntechnik Bremen und DB Fahrzeuginstandhaltung planen Testzentrum für Wasserstoffverbrennungsmotoren

Von Stefanie Eckardt 2 min Lesedauer

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Um heutige Motoren fit für zukünftige Kraftstoffe zu machen, will die DB Fahrzeuginstandhaltung in der Hansestadt Bremen zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung ein Testzentrum für den Umbau und das Prüfen von Wasserstoffverbrennungsmotoren errichten. Das haben die DB und Bremen vereinbart.

Die Hansestadt Bremen und DB Fahrzeuginstandhaltung machen sich gemeinsam auf dem Weg zur Klimaneutralität. Bei der DB Fahrzeuginstandhaltung in Bremen soll daher jetzt zusammen mit dem Fraunhofer IFAM ein Testzentrum für den Umbau und das Prüfen von Wasserstoffverbrennungsmotoren entstehen.(Bild:  frei lizensiert bei Pixabay)
Die Hansestadt Bremen und DB Fahrzeuginstandhaltung machen sich gemeinsam auf dem Weg zur Klimaneutralität. Bei der DB Fahrzeuginstandhaltung in Bremen soll daher jetzt zusammen mit dem Fraunhofer IFAM ein Testzentrum für den Umbau und das Prüfen von Wasserstoffverbrennungsmotoren entstehen.
(Bild: frei lizensiert bei Pixabay)

Immer mehr Züge und Lokomotiven der Deutschen Bahn (DB) sollen elektrisch über die Schienen rollen oder mit neuen Antriebskonzepten und klimafreundlichen Kraftstoffen angetrieben werden. Daher will man bei der DB Fahrzeuginstandhaltung in Bremen zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM ein Testzentrum für den Umbau und das Prüfen von Wasserstoffverbrennungsmotoren entstehen. Darauf haben sich DB und die Freie Hansestadt Bremen geeinigt.

Welche Umrüstungsmöglichkeiten gibt es?

Als erstes will man sich damit auseinandersetzen, wie sich heutige Verbrennungsmotoren für den Betrieb mit Wasserstoff umrüsten lassen. Dabei soll Bremen zum „Leuchtturm für CO2-arme Motorenumrüstung“, wie es in einer gemeinsamen Erklärung heißt. Diese wurde Ende Januar 2025 von Bremens Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Dr. Daniela Gerd tom Markotten, DB-Vorständin für Digitalisierung und Technik, Nico Petersen, Geschäftsführer Produktion bei der DB Fahrzeuginstandhaltung und Ronald Ditte, Vertreter der Mitarbeitenden im DB-Werk Bremen, unterzeichnet. Dr. Daniela Gerd tom Markotten, DB-Vorständin für Digitalisierung und Technik, betont: „Klimaschutz gehört zum Markenkern der Deutschen Bahn. Wir ersetzen fossile Brennstoffe wie Diesel durch umweltfreundliche Alternativen. Zukunftsweisende Projekte wie hier in Bremen helfen uns und dem Bahnsektor dabei, heutige Motoren mit zukünftigen Kraftstoffen, wie Wasserstoff, zu betreiben. So müssen wir funktionsfähige Züge und Lokomotiven nicht vorzeitig aufs Abstellgleis schieben. Das schont Ressourcen und ist wirtschaftlich sinnvoll.“

Testzentrum für Wasserstoffverbrennungsmotoren

Enge Zusammenarbeit

Das Werk Bremen ist im Verbund der DB Fahrzeuginstandhaltung das Kompetenzzentrum für die Instandhaltung und Revision von Dieselmotoren und Antriebsanlagen (Powerpacks). Mit der Freien Hansestadt Bremen besteht seit 2018 eine enge Zusammenarbeit. Sie bildet den Rahmen für bereits geleistete und noch geplante Investitionen der DB von über vier Millionen Euro – unter anderem für den Neubau einer Umschlaghalle, die Modernisierung einer Prüfzelle für Antriebsanlagen und die Erneuerung der Motoren-Waschanlage. Diese werden durch vom Land Bremen geförderte Forschungstransferprojekte flankiert.

Gemeinsam wollen DB Fahrzeuginstandhaltung und das Land Bremen so den Weg zu Nachhaltigkeit und Klimaneutralität fortsetzen. Die Zusammenarbeit soll in einen Standortentwicklungsplan für das DB-Werk Bremen münden, der mit der Klimaschutzstrategie 2038 der Freien Hansestadt Bremen Hand in Hand geht. Kernthemen sollen alternative Antriebe, Fertigung mit 3D-Druck, Nachhaltigkeit und Fachkräfteentwicklung sein.  (se)

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