Neue Modelle Weltpremiere: BMW zeigt den i3

Von Thomas Günnel 2 min Lesedauer

BMW hat den ersten vollelektrisch angetriebenen 3er vorgestellt. Reichweite: 900 Kilometer. Ab Herbst rollt das Auto zu den Händlern.

BMW hat den i3 vorgestellt. Der elektrische 3er kommt mit beachtlicher Reichweite.(Bild:  BMW)
BMW hat den i3 vorgestellt. Der elektrische 3er kommt mit beachtlicher Reichweite.
(Bild: BMW)

BMW hat den i3 vorgestellt – den ersten vollelektrischen 3er. Das Auto ist das zweite Modell der Neuen Klasse. Der „i3 50 xDrive“ hat jeweils einen Elektromotor an der Vorder- und an der Hinterachse. Die Systemleistung beträgt 345 Kilowatt, das maximale Drehmoment liegt bei 645 Newtonmetern.

Besonders beeindruckend: Laut Hersteller fährt der i3 mit einer Akkuladung bis zu 900 Kilometer weit; gemessen im WLTP-Zyklus. Mit bis zu 400 Kilowatt Ladeleistung am DC-Lader soll Strom für bis zu 400 Kilometer in zehn Minuten in die Batterien fließen. Die 6. Generation der E-Drive-Technologie unterstützt 800-Volt- und Hochvoltbatterien mit neuen Rundzellen. Die Zellen sind direkt in das Batteriegehäuse integriert, das entsprechend flach baut. Der Gehäusedeckel ist zugleich der Fahrzeugunterboden, vollständig geschlossen und glatt.

Technik und Ausstattung des iX3

Die Technik teilt sich der i3 mit dem SUV iX3. Das heißt unter anderem: Panoramic I-Drive, Panoramic Vision, ein optionales 3D-Head-Up-Display, ein Multifunktionslenkrad mit Shy-Tech-Bedienelementen, ein Sprachassistent oder Smartphone und Smartwatch als Fahrzeugschlüssel. Der i3 kann bidirektional Laden: möglich sind Vehicle-to-Load, Vehicle-to Home und Vehicle-to-Grid.

Auf der Technikseite im Hintergrund steuern auch im i3 vier Hochleistungsrechner alle Funktionen. Mittels Over-the-Air-Updates sollen die Modelle nach dem Kauf neue Funktionen erhalten.

Flexible Assistenzsysteme im i3

Faherinnen und Fahrer unterstützt ein Level-2-Assistenzsystem. Dabei geht es nicht um die höchstmögliche Automatisierung in jeder Situation. Heißt: Auch bei aktivierter Fahrerassistenz können Fahrer beschleunigen, lenken oder bremsen, ohne damit sofort das jeweilige System zu deaktivieren.

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Die Fahrerintention erfassen Sensoren anhand des Lenkverhaltens und der Blickrichtung. Das System greift nur dann mit Warnung und Lenkeingriff ein, wenn die Fahrerin oder der Fahrer tatsächlich unbeabsichtigt von der eigenen Spur abkommt oder das System eine drohende Kollision erkennt.

Ladeklappe öffnet und schließt automatisch

Die Ladeklappe über dem Ladeanschluss öffnet selbstständig, sobald das System erkennt, dass Fahrerin oder Fahrer laden wollen. Läuft der Nutzer auf einen bekannten oder gelernten Ladepunkt zu, verrät der Bewegungspfad die Ladeabsicht – die Klappe öffnet. Wird anschließend kein Ladekabel angeschlossen, schließt die Ladeklappe automatisch. Das passiert auch nach dem Ende des Ladevorgangs oder wenn das System erkennt, dass der Fahrer mit dem Auto weiterfahren will.

Im Herbst 2026 kommt der i3 zu den Händlern

BMW baut den i3 ab August 2026 im Stammwerk in München. Die ersten Modelle sollen im Herbst zu den Händlern rollen. Zu Preisen sagt BMW offiziell noch nichts. Der iX3 startet bei 70.900 Euro, der i3 dürfte leicht darunter liegen.

Folgen soll außerdem eine Kombiversion. Ab Herbst 2027 will BMW am Standort München ausschließlich vollelektrische Fahrzeuge der Neuen Klasse bauen.

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