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Der Forscher: Ulrich Eichhorn
Als eines der größten Industrieunternehmen weltweit trägt unser Konzern eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Wir wollen unsere Gestaltungskraft zum Wohl von Mensch und Umwelt nutzen. Ziel unseres Handelns ist es, eine nachhaltige und sichere Mobilität zu gestalten.
Wir wollen aber nicht nur die Mobilität der Gegenwart entscheidend mitgestalten, sondern auch die der Zukunft. Und wir alle wissen, dass Elektromobilität und autonomes Fahren die dominierenden Trends sind. Ich möchte diesen tiefgreifenden, aber zugleich ungeheuer spannenden Wandel mit ganzer Kraft vorantreiben, weil ich sehe, welche enormen Potenziale automatisiertes Fahren bietet.

Allerdings kommt diese Zukunft nicht über Nacht, sie entwickelt sich Stück um Stück. Die technologischen Fortschritte auf dem Weg zum selbstfahrenden System zeigen sich bereits in aktuellen Fahrerassistenzsystemen und sind wesentliche Schritte hin zu mehr Verkehrssicherheit: Das Automobil übernimmt lästige Aufgaben wie das Einparken in unübersichtliche Parklücken, der sogenannte Temporary Auto Pilot (tap), natürlich vom Fahrer überwacht, reduziert Unfälle infolge von Fahrfehlern auf der Autobahn. Mit der Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens rückt auch die Vision vom unfallfreien Fahren immer näher – davon bin ich überzeugt. Diese Denke will ich bewusst im Konzern verankern.
Vor dem Hintergrund künftiger autonom fahrender Automobile müssen wir noch viel weiterdenken. Denn während die Insassen eines Fahrzeugs heute – und hier vor allem der Fahrer – eine definierte Position einnehmen, wird es bei künftigen Innenraumkonzepten Situationen geben, in denen der Fahrer sich vollständig von der Idealposition entfernt hat. Sollte sich dann eine Kollision ereignen, reichen Airbag-Systeme, wie wir sie heute kennen, möglicherweise nicht mehr aus. Um die alternativ positionierten Insassen ausreichend zu schützen, müssen modifizierte Schutzsysteme entwickelt werden.
Innovative und sichere Lösungen für das selbstfahrende System sind deshalb ein wesentlicher Ansatz für mich, um den Alltagsverkehr der Zukunft sicherer, aber zugleich auch effizienter und sauberer zu gestalten. Daran arbeiten wir gemeinschaftlich. Und entsprechend fokussieren wir uns in hohem Maße auf diese Themen. Wir fühlen uns dabei dem Anspruch verantwortungsvollen Unternehmertums und den Erwartungen unserer Kunden verpflichtet.
Allein in deutschen Städten würde ein besser fließender Verkehr, den das automatisierte Fahren mit sich bringt, bis zu 30 Prozent Kraftstoff, co2- und Schadstoffemissionen einsparen. Das wären pro Jahr drei Millionen Tonnen co2. Mein Anspruch ist es daher, laufend neue und bessere Technologien für die urbane Mobilität zu entwickeln – für mehr Umweltschutz und Verkehrssicherheit in den Städten.
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